Wer möchte Putzteufel werden?

Obertshausen ‐ Die Stadt Obertshausen kann in diesem Frühjahr ein besonderes Jubiläum feiern: Sie beteiligt sich am Samstag, 13. März, im Einvernehmen mit den Naturschutzverbänden bereits zum 25. Mal an der landesweiten Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“. Von Karl-Heinz Otterbein

Erstmals war Obertshausen im Jahr 1986 an dieser Aktion beteiligt, die nach Angaben des Ersten Stadtrats Hubert Gerhards auch dazu dienen soll, mehr Umweltbewusstsein zu schaffen.  Nach Angaben des stellvertretenden Bauhofleiters Jochen Roth wurden in diesem Jahr 92 Ortsvereine angeschrieben und um Teilnahme gebeten. Auch die Bürger der Stadt Obertshausen sind Roth zufolge aufgefordert, sich an dieser Aktion zu beteiligen, um im gesamten Gemarkungsgebiet Unrat einzusammeln.

Die teilnehmenden Vereine und alle interessierten Bürger werden gebeten, sich am Samstag, 13. März, ab 8.30 Uhr im Bauhof der Stadt Obertshausen in der Leipziger Straße 33 einzufinden.

Zum Großreinemachen werden die potentiellen Putzteufel und Putzteufelinnen für die 26 Reinigungsbezirke eingeteilt, Müllsäcke und Geräte wie Handschuhe und Zangen werden zur Verfügung gestellt. Mitarbeiter des Bauhofs fahren mit insgesamt zehn Fahrzeugen die Reinigungsbezirke ab und nehmen den eingesammelten Müll mit.

Nach Angaben des stellvertretenden Bauhofleiters können sich die Teilnehmer nach Abschluss der Aktion mit einem Teller Eintopf stärken, auch Getränke werden gereicht.

Um einen Überblick über die Zahl der Teilnehmer zu erhalten, bittet die Stadt, sich bis spätestens Montag, 8. März unter z 06104/703-7400 oder -7401 mit dem Bauhof in Verbindung zu setzen, damit die Einteilung der Sammelbezirke vorgenommen werden könne.

„Wir hoffen wieder auf ähnlich viele Teilnehmer wie im vergangenen Jahr“, sagte Jochen Roth, der die Aktion wieder koordiniert. „2009 haben sich rund 200 Personen beteiligt und im Gemarkungsgebiet rund 40 Kubikmeter Unrat gesammelt.“

„Vielleicht schaffen wir es durch die Aktion, den einen oder anderen Schmutzfinken, der aus Bequemlichkeit einfach etwas wegwirft, zum Nachdenken zu bewegen“, hofft Erster Stadtrat Hubert Gerhards. „In Obertshausen können alle Abfälle legal entsorgt werden, niemand braucht seinen Müll in die Landschaft zu werfen. Es gibt die Container-Standorte für Altglas und Altpapier im Stadtgebiet, die Altpapierabfuhr, die Sperrmüllabfuhr und vieles mehr, so kann man etwa Bauschutt und Elektrogeräte zur Abgabestelle im Bauhof an der Leipziger Straße bringen. Und der stellvertretende Bauhofleiter Jochen Roth ergänzte: „Wir haben im Stadtgebiet 250 Abfallkörbe stehen.“

Rubriklistenbild: © pixelio

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