Rudolf Schulz bleibt Chef der Ortsgruppe

Naturfreunde im Aufwind

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Rudolf Schulz (rechts) bleibt Vorsitzender der Obertshausener Naturfreunde.

Obertshausen - Die Naturfreunde Obertshausen setzen auf Kontinuität. So ist die umfassende Vorstandsmannschaft mit Rudolf Schulz und Manuel Friedrich an der Spitze nach den Vorstandswahlen am Dienstabend nahezu unverändert geblieben. Die beiden bleiben Vorsitzender und Stellvertreter. Von Michael Prochnow

Helga Nioduschewski führt weiterhin die Kasse, unterstützt von Ursula Klinzing, Schriftführerin ist weiterhin Renate Seipel, ihr Stellvertreter Günter Brosch. Die Fachgruppen führen Marita Swoboda (Reisen), Harald Dietz (Veranstaltungen im Naturfreundehaus), Renate Seipel (Kultur), Ralf Hennemann (Wandern), Werner Friedrich (Vogel- und Geflügelzucht) und Ursula Klinzing (Umwelt). Die Jugend vertritt Laura Schulz im Führungsgremium, Rolf Meixner, Josef Gaida und Andreas Wisniewski wirken als Beisitzer mit. Die Mitgliederzahl sei im vergangenen Jahr um 49 auf 151 Personen gewachsen, vermeldete der Vorsitzende, mittlerweile seien es wieder einige weniger.

Zu den Erfolgen des vergangenen Jahres zählte Schulz den Aktionstag im August, eine Fahrt ins Altmühltal mit 34 Reisenden und das Adventstreffen mit Musiker Norbert Heil und dem Hausener Schlagersänger und Komponisten Oliver Dillen.

Statistik für 2013

Insgesamt weise die Statistik für 2013 fast 3000 Teilnehmer an Wanderungen, Reisen und Kultur-Ausflügen aus. Allein die Veranstaltungen im Naturfreundehaus zogen 1200 Besucher an, allen voran die monatliche „Offene Bühne“ mit Tom Jet. Einen wichtigen Schritt verbuchen die Berichte auch mit der Gründung einer Bürgerinitiative gegen Fluglärm. Zu den Montagsdemos am Flughafen führen jedoch nur wenige mit, berichtete Ursula Klinzing. Ihre Gruppe schließe sich dann mit Gleichgesinnten aus Rodgau-Weiskirchen zusammen. 2013 habe sie 10.000 Infoblätter verteilt, Briefe und Fragebögen an Politiker aller Parteien versandt. Die Runde ist nun auch Mitglied im Bündnis der Bürgerinitiativen.

Laura Schulz erinnerte an die Renovierung der Jugendhütte. Der Nachwuchs zieht jetzt auch eigene Hühner auf, kaufte zwei Brutmaschinen. Zehn bis zwölf Schüler beteiligen sich an den Treffen freitags ab 16 Uhr. „Es ist schon schwer, Jugendliche in die Natur zu locken“, bat Laura die Anwesenden, junge Leute zu werben.

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Erster Stadtrat Hubert Gerhards brachte den Pachtvertrag fürs Naturfreundehaus mit. Auch Roger Winter, der unabhängige Kandidat fürs Bürgermeisteramt, begrüßte das Engagement der Naturfreunde. 6600 Euro flossen ins Vereinsheim mit Halle, um dem Brandschutz zu genügen. Das Dach wurde repariert, Wege erneuert, eine Bühne soll folgen. Harald Dietz wies auf einen Investitionsstau hin und erinnerte, dass auch die Küche erneuert und im Saal eine Heizung installiert werden müsse.

600 Euro stehen für die Jugend bereit, 1000 für die Abteilung Vogel- und Geflügelzucht. Die Geschichte des früheren Geflügelzuchtvereins und seinen Einrichtungen soll an einer Wand im Haus dargestellt werden. Ehrungen erfuhren Sophie Eckert und Eberhard Moßler für zehnjährige Treue. Das umfangreiche Programm mit rund 180 Einzelveranstaltungen wird am kommenden Dienstag, 4. Februar, ab 19.30 Uhr mit einer Informationsveranstaltung über „Flüchtlinge und Asylanten in Obertshausen“ fortgeführt.

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