Freigabe zum 15. Juni angestrebt

Alles wie geplant: Bauarbeiten am Omega-Tunnel laufen erfolgreich

Schnell wieder geöffnet: Die Sperrung des Omega-Tunnels soll bald aufgehoben werden.
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Schnell wieder geöffnet: Die Sperrung des Omega-Tunnels soll bald aufgehoben werden.

Seit über eineinhalb Wochen ist der Omega-Tunnel in Obertshausen gesperrt. Doch Baudezernent und Erster Stadtrat Michael Möser hat nun gute Nachrichten: Die Bauarbeiten im Tunnel liegen voll im Zeitplan, wie er auf den sozialen Netzwerken verkündet.

Obertshausen – „Ich möchte leicht Optimismus verbreiten“, sagt der Baudezernent und zeigt sich positiv gestimmt, dass man den Tunnel planmäßig wieder zum Dienstag, 15. Juni, befahren könne. „Zurzeit sieht es so aus, als ob alles nach Plan läuft.“

Mittlerweile seien alle Fugen fest verschlossen, so dass kein Wasser mehr eintreten könne, beschreibt er die Baufortschritte. Man sei jetzt dabei den Tunnel neu aufzubauen mit Beton- und Teerarbeiten.

Auch auf die Spekulationen, dass die sich im Umkreis des Omega-Tunnels befindlichen Neubauten Auswirkungen auf das Wasser im Tunnel hätten, hat Möser eine direkte Antwort: „Ganz klar: Nein!“

Omega-Tunnel hatte seit Beginn an Probleme mit Wasser

Laut Möser habe man sogar ein externes Büro beauftragt, das sich mit dieser Frage auseinandersetzen sollte. Dort bekam man die generelle Auskunft, dass es egal sei, ob sich das Grundwasser neue Wege suche oder nicht. „Ein Tunnel muss immer dicht sein.“ Trotzdem bestätigte das Büro ausdrücklich, dass die umliegenden Bauten keinen Einfluss auf das eintretende Wasser im Tunnel hätten.

Allein, wenn man einen Blick in die Historie des Tunnels werfe, so seien es nicht die ersten Wasserschäden. „Der Tunnel hatte immer von Beginn an an verschiedenen Stellen den Eintritt von Wasser“, informiert Möser.

Auch, wenn der akute Schaden behoben sei und man sich noch andere Stellen angesehen habe, an denen Gefahrenpunkte entstehen könnten, so möchte Möser nicht versprechen, dass man „jetzt gefahrenfrei“ sei. Das Wasser werde sich immer neue Wege suchen, sagt der Baudezernent. „Wir müssen jetzt hoffen, dass nicht irgendwo ein anderes Leck auftritt – aber laut den Fachleuten sieht es gut aus.“

Bürgermeister Friedrich äußert sich zu den Ampelschaltungen

Ein Ärgernis während der Sperrung des Tunnels waren unter anderem die nicht angepassten Ampelschaltungen an der Umgehungsstraße. Auch zu diesem Thema hat sich die Stadtverwaltung in Form von Bürgermeister Manuel Friedrich geäußert. Da diese Ampeln von Hessen Mobil betrieben werden, musste man entsprechende Anträge auf eine Anpassung der Ampeln stellen, erklärt der Rathauschef. Man habe jedoch die Rückmeldung bekommen, dass man für eine solche Anpassung mehr Vorlauf benötige. Hintergrund war, dass der Schaden sehr kurzfristig aufgetreten war und die Bauarbeiten nicht mit großer Vorlaufzeit vorbereitet werden konnten. Zudem habe man Friedrich mitgeteilt, dass man für einen Zeitraum von zwei Wochen ohnehin keine Anpassungen an Ampelschaltungen vornehme, informiert er. Trotzdem sagt er abschließend: „Wir werden auch die zweite Woche mit der Vollsperrung überstehen.“ (Von Jan Max Gepperth)

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