Wer will „Hühnerhof“ rocken?

Obertshausen - Die vor fast genau einem Jahr begonnene Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt. Der „Hühnerhof“, das Vereinsheim des Geflügezuchtvereins Obertshausen im Rembrücker Weg 100 wird wieder zur Anlaufstelle für Musiker und Musikbegeisterte aus Oberts-hausen und benachbarten Kommunen.  Von Karl-Heinz Otterbein

Das Pächter-Team des „Hühnerhofs“ um Bruni Dietz wird zusammen mit Musikern und dem Oberts-hausener Entertainer Thomas Jeutter (Tom Jet) die im vergangenen Jahr gestartete Veranstaltungsreihe weiterführen und wieder, beginnend am kommenden Dienstag, 23. Oktober, an jedem vierten Dienstag im Monat ab 20 Uhr mit der „offenen Bühne“ die Musikszene beleben.

„Ein weiteres Ziel ist auch wieder die Förderung von Nachwuchs-Musikern und -Sängern sowie des musikalischen Miteinanders“, erläuterte Bruni Dietz. „Thomas Jeutter wird auch diesmal wieder die Kontakte zu den Künstlern und Musikern knüpfen und er ist in der Regel auch während der Sessions gemeinsam mit der „Hühner-Backing-Band“ dabei“.

Interaktion, Improvisation und Kommunikation

Die offene Bühne sei nicht als Konkurrenz zu bestehenden Konzertreihen zu verstehen, so Bruni Dietz. Im „Hühnerhof“ gehe es zwar auch um Musik. Der Schwerpunkt hier liege aber vielmehr auf den Themen Interaktion, Improvisation und Kommunikation. Feste, eingespielte Musikgruppen spielten dabei keine Rolle.

Wer singen oder mit seinem Instrument spielen möchte, ist der Organisatorin zufolge willkommen. Er oder sie könnten sich beim Thekenpersonal melden und sich in die Spiel-Liste für den Abend eintragen lassen. Dabei sei die Musikrichtung egal, allerdings sollte jeder Musiker ein bestimmtes Level an Spielfertigkeit mitbringen. Die Darbietung sollte jeweils maximal 15 Minuten dauern. Für Big Bands oder große Formationen biete die Bühne allerdings nicht genügend Platz. Schön wäre es, wenn sich Jam-Sessions ergeben würden, bei denen verschiedenste Musiker miteinander spielten.

Jam-Sessions erwünscht

Vorhanden sind Bruni Dietz zufolge ein kleines Schlagzeug sowie eine kleine Anlage mit vier Mikrofonen. Alle sonstigen Intrumente müssten mitgebracht werden. Natürlich seien - bei freiem Eintritt - auch nicht musizierende Gäste willkommen, die zuhören und genießen wollten. Denn die Musiker brauchten schließlich Publikum, das die anfeuere und ihnen applaudiere.

Rubriklistenbild: © sprachlos/pixelio

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