Kinder und Jugend

Großer Rückhalt aus der Bevölkerung: Magistrat plant spendenfinanzierten Skatepark an der Rodaustraße

Dominik Stransky (links) und David Fischer (rechts), die bereits vor über zehn Jahren die damalige Skateanlage an der Rodaustraße genutzt hatten, stehen auch heute noch stellvertretend - auch für viele Familien, Jugendliche und Kinder in Obertshausen – für den Wunsch eines neuen Skateparks. Bürgermeister Manuel Friedrich wirbt bei Stadtverordneten für einen Start eines Spendenprojekts und eine mögliche Realisierung des lang geplanten Projekts.
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Dominik Stransky (links) und David Fischer (rechts), die bereits vor über zehn Jahren die damalige Skateanlage an der Rodaustraße genutzt hatten, stehen auch heute noch stellvertretend - auch für viele Familien, Jugendliche und Kinder in Obertshausen – für den Wunsch eines neuen Skateparks. Bürgermeister Manuel Friedrich wirbt bei Stadtverordneten für einen Start eines Spendenprojekts und eine mögliche Realisierung des lang geplanten Projekts.

„In Obertshausen sollte sich jedes Kind und jeder Jugendliche wohlfühlen, doch durch die zunehmende Verdichtung wurden in den vergangenen Jahren keine neuen Freizeitplätze geschaffen“, analysiert Bürgermeister Manuel Friedrich die Situation in der Kleinstadt mit Herz. Aus diesem Grund gibt der Magistrat eine entsprechende Vorlage für den Bau eines Skateparks an die Stadtverordnetenversammlung.

Obertshausen – „Für das Projekt gibt es zudem einen sehr großen Rückhalt aus der Bevölkerung“, stellt Friedrich klar. Dies gehe nicht nur auf die Jugendumfrage der Stadt zurück, bei der 54 Prozent der Befragten für ein solches Projekt stimmten, sondern auch auf Dialoge, Mails von Eltern und Jugendlichen sowie weitere persönliche Gespräche. Immer wieder sei ein Skatepark von den Bürgern gewünscht worden. „Es gibt auch eine aktive Skater-Szene derzeit in Obertshausen“, berichtet der Rathauschef, weshalb er das Projekt gerne bis Anfang 2023 realisieren würde.

Auch eine mögliche Fläche für den Skatepark wurde bereits ins Auge gefasst, wie die Stadt in einer Mitteilung verkündet: an der Rodaustraße. Bereits vor zehn Jahren hatte sich die Politik mit dem Thema beschäftigt und diesen Standort schon damals favorisiert. Das Gelände ist zwischen der städtischen Sporthalle an der Rodaustraße und der Schubertstraße gelegen und erstreckt sich insgesamt auf eine Fläche von 6 400 Quadratmetern.

Entscheidung wird von der Politik gefällt

Laut Vorlage soll der Skatepark als eine neue Freizeitfläche für Kinder, Jugendliche und weitere Generationen bis Anfang 2023 umgesetzt sein. Im Verlauf des kommenden Jahres soll die detaillierte Planung erfolgen und dabei sowohl Nutzer- als auch Kinder- und Jugendbeteiligung beinhalten. Eine große Hürde des Projektes stellt jedoch die Finanzierung dar. Da man den Skatepark trotz der schlechten Finanz- und Haushaltslage der Stadt realisieren möchte, hat der Magistrat eine alternative Lösung im Angebot, wie Bürgermeister Manuel Friedrich erläutert: „Ziel ist es, das Projekt zu 100 Prozent durch Spendengelder zu finanzieren.“ Insgesamt wolle man so eine Summe von etwa 220 000 Euro für das Vorhaben erwirtschaften und die Investition eines Skate- und Jugendparks in den Haushaltsplan 2022 aufnehmen. „Wir wissen, dass die Fallhöhe sehr hoch ist und Erwartungen damit geweckt werden“, gesteht der Rathauschef ein. „Doch sind wir sehr guter Dinge, dass es etwas werden kann. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns an die Arbeiten machen und das Spendenprojekt gemeinsam für die Stadt starten können.“

Das Thema wird sowohl im Umwelt-, Verkehr- und Bauausschuss am Montag, 6. September, 19.30 Uhr, im Bürgerhaus Hausen (Tempelhofer Straße) als auch im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss am Donnerstag, 9. September, 19.30 Uhr, beraten, ehe in der Sitzung Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 23. September, 19 Uhr, über den Antrag entschieden wird.  jmg

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