Erneuerung der Bürgermeister-Mahr-Straße startet

Umleitung für zwölf Wochen

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Rund 600 Meter misst das Teilstück zwischen der Birkenwald- und der Seligenstädter Straße.

Schlaglöcher, Spurrillen und das damit verbundene Scheppern, wenn unbeladene Lkw darüber fuhren – der Fahrbahnbelag der Bürgermeister-Mahr-Straße in Obertshausen hat vor allem auf dem Teilstück ab der Birkenwaldstraße stadtauswärts schon bessere Tage gesehen und muss erneuert werden.

Obertshausen – Lange mussten sich vor allem die Anwohner entlang der vor allem von Lkw stark genutzten Einfallstraße gedulden. Die hatten in der Vergangenheit neben dem zusätzlichen Lärmpegel auch über Risse geklagt, die sich vermutlich aufgrund der Vibrationen an einzelnen Häusern gebildet haben. Das soll sich nun ändern.

In der kommenden Woche soll die grundhafte Erneuerung der Fahrbahn auf dem etwa 600 Meter langen Teilstück zwischen Birkenwald- und Seligenstädter Straße starten, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Bauarbeiten, die etwa zwölf Wochen andauern werden, sind unterteilt in zwei Phasen. Zuerst arbeiten die Fachleute der Firma Rudolph aus Münster-Altheim an der Fahrbahn des Teilstücks, zum Abschluss folgen dann Arbeiten an der Kreuzung Birkenwaldstraße/Bürgermeister-Mahr-Straße. In dieser Phase zwei, die nur einige Tage dauert, fräsen und asphaltieren die Fachleute den Kreuzungsanschluss.

In die Jahre gekommen: Schlaglöcher, Rillen und jede Menge Flickwerk machen eine Erneuerung notwendig.

Für den Straßenverkehr bedeutet das Einschränkungen, denn während des ersten Teils der Arbeiten muss das Teilstück der Straße voll gesperrt werden. Die Zu- und Abfahrt zu den Gewerbegebieten in den Samerwiesen und an der Feldstraße ist jedoch während der kompletten Bauzeit möglich. So wird für diese eine Umleitung in Form eines Einbahnstraßenrings eingerichtet und ausgeschildert. Dieser führt von der B 448 oder der L3117 kommend zunächst über die Seligenstädter und weiter in die Birkenwaldstraße und von dort links zurück auf die Bürgermeister-Mahr-Straße. In Richtung stadtauswärts fahrende Verkehrsteilnehmer werden über die Schubertstraße wieder zurück auf die Seligenstädter Straße geleitet.

Für die Sanierung des Teilabschnitts, die auf der städtischen Prioritätenliste weit oben steht, sind Kosten von 740.000 Euro geplant. Jedoch sei absehbar, dass man vermutlich nicht die volle Summe benötigen werde, berichtet Obertshausens Erster Stadtrat Michael Möser auf Anfrage.

In der Stadtverordnetenversammlung war die Erneuerung des Teilstücks zuletzt im Oktober Thema. Mit Blick auf den geplanten Abriss der einstigen Produktionshallen der Ymos AG an der Feldstraße hatte die FDP beantragt, mit der Erneuerung zunächst zu warten. Die Freidemokraten befürchten, dass die Belastung durch den zusätzlichen Schwerlastverkehr beim Abtransport des Schutts für erneute Schäden am gerade frisch erneuerten Straßenbelag sorgen könnte. Eine Befürchtung, die die Mehrheit der Stadtverordneten nicht teilt. Zudem gebe es auch im Fall des Ymos-Abrisses das vorgeschriebene Bausicherungsverfahren. Mit dem würden etwaige Schäden, die im Zuge der Abrissarbeiten und des Abtransports des Materials entstehen, festgehalten. Diese müssten dann auf Kosten der Verursacher beseitigt werden. Zudem hätte sich bei einer Verschiebung auch die Frage nach den Kosten gestellt. Denn das Projekt, war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschrieben. So blieb es letztlich bei der ursprünglichen Planung.

Von Thomas Holzamer

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