Sommer

Jugendförderung feilt an Konzept für Ferienspiele in Corona-Zeiten

Einen Hüpfparcours wie bei den Ferienspielen im vergangenen Herbst wird es diesmal wohl nicht geben, Spaß ist jedoch trotzdem garantiert. Foto: thh
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Einen Hüpfparcours wie bei den Ferienspielen im vergangenen Herbst wird es diesmal wohl nicht geben, Spaß ist jedoch trotzdem garantiert.

Der Ferienspaß soll nicht einfach abgesagt werden. Jedoch müssten die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie genau berücksichtigt werden.

Obertshausen –  Ausflüge in den Freizeitpark, Geländespiele oder gemeinsam Kochen lernen, die Ferienspiele der Kinder- und Jugendförderung sorgen stets dafür, dass beim Nachwuchs in den freien Sommerwochen mit Sicherheit keine Langeweile aufkommt. Doch durch Corona ist in diesem Jahr alles anders, denn was bis zum Ferienbeginn erlaubt und möglich sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. So einfach absagen will das Team der Kinder- und Jugendförderung den beliebten Ferienspaß jedoch nicht. „Wir wollen, wenn möglich, trotzdem Ferienspiele anbieten“, erläutert Fachbereichsleiter Michael Jentzsch. „Dies kann in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form erfolgen, aber eben vielleicht einfach anders. “.

Jedoch müssten die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie genau berücksichtigt werden, von Kontaktregeln bis hin zu den Hygienevorschriften. Ausflüge seien wegen der Corona-Pandemie zwar in keinem Fall drin, teilt das Team mit. Und auch das übliche Abschlussfest gemeinsam mit den Grundschulen wird ausfallen müssen. Geplant sei jedoch, wenn möglich, den Kindern ein Ferienprogramm im Freien anzubieten. So könnten die Ferienspiele wieder im Sportzentrum über die Bühne gehen. „Wir sind dabei ein Konzept zu entwickeln, wie Spiele und Bastelangebote mit dem Mindestabstand funktionieren können“, sagt Fachdienstleiter Kai Hennig. „Da kann es auch notwendig sein, die Teilnehmerzahl oder die Betreuungszeit anzupassen.“

Auch eine Anmeldung zu den diesjährigen Sommerferienspielen ist wegen der Ungewissheit durch die aktuelle Situation nicht wie gewohnt möglich. Stattdessen können Eltern einen Platz für ihren Nachwuchs reservieren. „Wir haben uns dazu entschieden, statt einer Anmeldung eine Reservierung für die Sommerferienspiele anzubieten. So können wir ein wenig Planungssicherheit geben, wenn es die Umstände erlauben“, erläutert Hennig. „Dies geschieht selbstverständlich vorbehaltlich weiterer Lockerungen beziehungsweise Einschränkungen in der aktuellen Situation.“

Geplant ist das Ferienvergnügen jeweils wochenweise vom 6. bis 10. Juli, vom 13. bis 17. Juli sowie vom 20. bis 24. Juli. Die Teilnahme kostet pro Woche 58,50 Euro. Dafür füllen die Eltern das Reservierungsformular aus. Dieses ist online auf kiju-obertshausen.de zu finden und liegt auch im Rathaus an der Schubertstraße aus. Zur verbindlichen Anmeldung wird die Reservierung erst bei der Rechnungsstellung durch die Kinder- und Jugendförderung, die im Falle des Stattfindens der Ferienspiele ab dem 15. Juni erfolgt.

VON THOMAS HOLZAMER

Bei Fragen ist Fachdienstleiter Kai Hennig unter z 06104 7035603 zu erreichen.

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