Luftbilder-Schau im Werkstatt-Museum

Neue Ansichten von oben

Gemeinsam auf Spurensuche: Mit zwei Anwohnerinnen betrachtet Luftbild-Fotograf Axel Häsler eines seiner Werke. Die Ausstellung ist bis Anfang Dezember im Werkstatt-Museum zu sehen.

Obertshausen - Aus einer ganz anderen Perspektive blickt Axel Häsler auf die Region. Der Pressefotograf geht regelmäßig in die Luft und schießt Bilder aus einem Sportflugzeug. Seine Luftaufnahmen von Obertshausen sind derzeit im Karl-Mayer-Haus zu sehen. Von Michael Prochnow 

„Das ist mein Auto und das ist der Wein an unserer Garage.“ Begeistert bittet die Anwohnerin Fotograf Axel Häsler an die Vitrine. Das kontrastreiche Bild lässt tatsächlich den Wagen und das Grün vorm Haus an der Alexanderstraße erkennen. Genaugenommen kann an diesem Abend jeder Besucher irgendetwas auf den Exponaten identifizieren, und hat so vor der Leinwand und im ersten Stock des Werkstatt-Museums sein persönliches Erfolgserlebnis.

Das geht auch Stadträtin Hildegard Knorr so, die den Aussteller im Namen des Magistrats willkommen heißt. Die „echte Obershausenerin mit Wurzeln in Hausen“ hat bereits die Elternhäuser ihrer Großmütter ausgemacht. Häsler ist in Mühheim aufgewachsen, hat den Beruf des Kfz-Schlossers erlernt, fotografiert aber seit 25 Jahren für Tageszeitungen zwischen Gelnhausen und Frankfurt.

Für das Jahr 2018 hat er einen Kalender mit Luftbildern von der „liebenswerten Kleinstadt“ herausgebracht, was einen regen E-Mail-Austausch mit Birgitt Höf vom Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) zur Folge hatte. Ja, er könne sich eine Ausstellung im Museum vorstellen, beantwortete der Journalist die Anfrage. Vorsitzender Armin Paul und Jochen Roth kramten daraufhin in den Archiven und digitalisierten Aufnahmen aus den 60er Jahren, die sie nun projizierten und den aktuellen Fotos gegenüberstellten.

Sie geben die Sicht auf die Beethovenstraße von der Autobahn aus frei. 1964 standen erst einzelne Häuser im Musikerviertel, das Laakirchener-Gebiet fehlt ganz. Die ersten Gebäude am Kreuzloch sind auch heute noch die letzten – der städtische „Jungvermählten-Block“. Damals befanden sich der Sportplatz von Kickers Obertshausen und die Turnhalle der TGO allein auf weiter Flur.

Optische Dreh- und Angelpunkte in Hausen sind die drei Picard-Hochhäuser, die Produktionsstätten des Lederwarenherstellers und der Ymos AG. Das älteste vorhandene Foto stammt von 1927 und wurde vom Kirchturm von St. Josef aus in Richtung Lämmerspiel geschossen. Es lässt das Areal der Baufirma Vetter an der Windthorststraße erkennen, andere Bilder hielten 1958 die Fröbelschule mit dem Marktplatz fest. „Die ganze Gegend ist heute deutlich dichter bebaut“, belegt Paul mit einem Häsler-Bild.

Bis 1991 musste der Regierungspräsident Luftbilder freigeben. Das tat er, wenn kein militärisches Gebiet zu sehen war. Für den Stempel waren stolze 100 D-Mark fällig. „Seit dem Fall des eisernen Vorhangs dürfen die Bilder frei verwendet werden“, informiert Häsler. Trotz Flugkosten von 150 bis 200 Euro für die kleinste Maschine, möchte der Fotograf nicht umsteigen: „Drohnen dürfen nicht überall fliegen, bedürfen einer Genehmigung vom Regierungspräsidium, Haftpflichtversicherung, Führerschein, Kennzeichnung sowie Genehmigung von Kommune oder Grundstückseigentümer“.

Er hatte schon mit 13 Jahren fotografiert, zu Hause Schwarz-Weiß-Bilder entwickelt. Das Jahr 1991 brachte für Axel Häsler die Wende. Der Hanauer Anzeiger lud ihn beim Flugtag in Langenselbold, seinem heutigen Wohnort, zu einem Rundflug ein. Alle drei Bilder, die er schoss, wurden von Blättern abgedruckt. Heute fragt er die Redaktionen in der Region, wer welche Motive benötigt, steigt meistens mit einem „Stamm-Piloten“ in Gelnhausen, Reichelsheim oder Egelsbach auf.

Bilder: Ausgelassene Stimmung beim Weinfest in Obertshausen

Der Abschluss des Weinfests in Obertshausen war gut besucht.

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„Die Vegetation ist von Anfang Mai bis Mitte Juni am schönsten“, beobachtete er. „Die Luft ist am klarsten Mitte Juli, aber dann ist es oft schon zu warm, wie in diesem Sommer“, Dann brauchen die luftgekühlten kleinen Fluggeräte viel Leistung in den Kurven, „da wird’s ziemlich heiß“. Unter der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens müssen sich die Piloten zwischen 300 und 350 Höhenmetern bewegen.

In der Region dokumentierte er zuerst den S-Bahn-Bau, arbeitete anfangs mit einer Zensatronic mit 80-Millimeter-Zeiss-Teleobjektiv. Das Patronen-Wechseln gestaltete sich in der Enge schwierig, zehn Filme und 360 Bilder brachte er von einer Tour mit. Heute schießt er innerhalb von zwei Stunden mit seiner Canon EOS 5 DSR bis zu 2000 Bilder in hoher Auflösung.

Wieder daheim bearbeitet der Zeitungsmann seine Ausbeute mit einem Foto-Programm am Computer. Die Bilder im Format 50 mal 40 Zentimeter auf beständigem Leinwandimitat sind auch käuflich zu erwerben. Die Ausstellung im Karl-Mayer-Haus ist bis Anfang Dezember alle 14 Tage sonntagnachmittags geöffnet.

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