Wo sollen Abfalleimer und Bänke stehen?

Obertshausener Stadtverwaltung startet Mitmachaktion für Bürger

Vorschläge sind gefragt: Bürger können der Stadt bis zum 28. August mitteilen, wo es Bedarf nach Bänken gibt.
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Vorschläge sind gefragt: Bürger können der Stadt bis zum 28. August mitteilen, wo es Bedarf nach Bänken gibt.

Eine Spende macht’s möglich: Die Stadt Obertshausen stellt zwanzig neue Abfalleimer und acht Sitzbänke im Stadtgebiet auf. „Bevor wir als Verwaltung die Standorte eigenständig auswählen, setzen wir nun auf die Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger“, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich. Diese sei ihm „persönlich sehr wichtig“, betont der Rathauschef.

Obertshausen – Die stark zunehmende Vermüllung in der Stadt sei nicht nur in Obertshausen ein Problem, dennoch solle mit Maßnahmen versucht werden, sie einzudämmen. „Mit neuen Abfalleimern wollen wir einen kleinen Beitrag für mehr Sauberkeit und ebenso mehr Umweltschutz setzen“, betont Friedrich. Zusätzlich sollen versteckte oder nicht mehr stark genutzte Mülleimer an stark frequentierte Wege, Straßen oder Plätze versetzt werden. Insgesamt verteilen sich aufs Stadtgebiet mehr als 320 Abfalleimer. „Ob diese nach so vielen Jahren an den richtigen Stellen platziert sind, soll mit dieser Aktion gleich mitüberprüft werden“, erläutert Stefan Reinl, Leiter des städtischen Bauhofs.

Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich: „Wir sind froh, dass wir diesem Wunsch nach mehr Parkbänken bald nachkommen können“

Der Wunsch nach weiteren Sitzgelegenheiten, beispielsweise beim Weg vom Einkaufen oder Spazierengehen, werde gerade von in der Mobilität eingeschränkten Personen oder Senioren oft an die Stadtverwaltung herangetragen. „Wir sind froh, dass wir diesem Wunsch nach mehr Parkbänken bald nachkommen und damit für etwas mehr Erholung und Lebensqualität sorgen können“, sagt Bürgermeister Friedrich.

Interessierte können mitmachen und sich beteiligen bis zum 28. August per Mail an deine-meinung@obertshausen.de oder unter 06104/7031102. Dafür kann ein Straßenname mit kurzer Beschreibung und gerne auch ein Foto (maximal fünf Megabyte) vom neuen Standort der Sitzbank oder des Abfalleimers zugesendet werden. Auch der Standort eines weniger genutzten Abfalleimers kann der Stadt mitgeteilt und ein neuer Wunschstandort genannt werden. „Letztlich wissen unsere Einwohnerinnen und Einwohner am besten, wo der größte Bedarf ist“, meint Friedrich. Die meist genannten Standorte werden Anfang September ausgewählt und vorgestellt. (ron)

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