Freizeit

Neues Spielgerät freigegeben: Stadt investiert 63 000 Euro für den Spielplatz am Hausener Rathaus

Das neue Spielgerät auf dem Spielplatz am Rathaus in Hausen ist offiziell freigegeben.
+
Das neue Spielgerät auf dem Spielplatz am Rathaus in Hausen ist offiziell freigegeben.

Groß strahlen die Augen der Kinder einer Kitagruppe, die auf den Spielplatz an der Richard-Wagner-Straße, Ecke Schubertstraße zustürmen. Dort steht ein neues Spielgerät, das am gestern Vormittag von Bürgermeister Manuel Friedrich, Erstem Stadtrat Michael Moser, der städtischen „Spielplatzmanagerin“ Corinna Pestka und zwei Bauhofmitarbeitern eröffnet wurde.

Obertshausen – Der Entschluss, ein neues Spielgerät an dieser Stelle zu installieren, sei bereits vor einem Jahr gefallen, erläutert Pestka, die bei der Stadt Obertshausen für die Instandhaltung von Spiel- und Bolzplätzen sowie den Außenbereichen der Kitas zuständig ist. Das alte Spielgerät, das seit 1996 auf dem Spielplatz neben dem Hausener Rathaus stand, sei mittlerweile zu arbeits- und kostenaufwendig gewesen. In einer Mitteilung der Stadt dazu heißt es: „Als dann bei einer der regelmäßigen Geräteüberprüfungen morsche Stellen an den vier Standpfosten festgestellt wurden, war schnell klar, dass die gesamte Zweiturmanlage erneuert werden muss. Der Spielplatz musste aufgrund des Abrisses des alten Spielgeräts und der Neuinstallation des neuen Geräts für rund zehn Tage gesperrt werden.“ Nun steht an selber Stelle eine sogenannte Fünfturmanlage, die insgesamt mit rund 63 000 Euro zu Buche schlug und laut der städtischen Mitarbeiterin auch größer ist als das vorherige Objekt. „Allein das Spielgerät hat um die 49 000 Euro gekostet“, sagt Pestka. „Die Entsorgung des alten Geräts sowie die anderen Arbeiten haben sich dann auf rund 14 000 Euro belaufen.“

Bürgermeister Manuel Friedrich (Mitte) durchschneidet das Band zur Freigabe des Spielgeräts gemeinsam mit Sebastian Bernhardt (Bauhofmitarbeiter), Michael Möser (Erster Stadtrat), Angelo Vinci (Bauhofmitarbeiter) und Corinna Pestka (Spielplatzbeauftragte).

Für den Ersten Stadtrat und zuständigen Dezernenten Michael Möser ist diese Investition notwendig gewesen. „Wir stecken einen hohen Aufwand in unsere Spielplätze und haben daher jedes Jahr entsprechende Investitionen in den Haushalt gestellt“, sagt er. „Zudem wissen wir, wie wichtig Spielplätze gerade in der jetzigen Zeit sind.“ Außerdem seien die Obertshausener Spielplätze auch für Eltern und Kinder aus den Nachbarkommunen interessant. „Wir haben vor kurzem einen Dankesbrief erhalten, in dem wir für die schönen Spielplätze gelobt wurden.“

Auch der Bürgermeister sprach sich für die Arbeit an den Spielplätzen aus. „Es ist wichtig, dass wir für die Kinder investieren.“, sagt Friedrich. Bei dem Spielplatz am Rathaus handele es sich um den größten in Obertshausen außerhalb eines Parks. Zudem befinde er sich im direkten Umfeld von drei Kitas. „Das macht ihn zu einem der Lieblingsspielplätze der Stadt.“ (Von Jan Max Gepperth)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare