Theaterclub „Lach Mal“ mit Landesauszeichnung geehrt

„Anerkennung und Ansporn“

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Während einer kleinen Feierstunde im Hessischen Landtag in Wiesbaden wurde der Theaterclub „Lach Mal“ mit der Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ geehrt. Mit den Laienschauspielern um Clubchef Thomas Zeiger (6. von rechts) freuten sich der Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (6. von links) und der Obershausener Bürgermeister Bernd Roth (2. von rechts) über die Auszeichnung. (Bild vergrößern) 

Obertshausen - Eine besondere Auszeichnung hat der Obertshausener Theaterclub „Lach Mal“ erhalten: Die Truppe um Clubchef Thomas Zeiger wurde mit der Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ geehrt, die zum elften Mal verliehen wurde. Von Karl-Heinz Otterbein 

Die Ehrung nahm die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper, unlängst im Hessischen Landtag vor. Mit dem Theaterclub wurden 14 Gruppen und Einzelpersonen aus ganz Hessen ausgezeichnet, die zuvor von einer Jury aus 156 Bewerbungen ausgewählt worden waren. Die Geehrten erhielten neben einer Anerkennungsurkunde und der Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ in Form einer Skulptur ein finanzielles Dankeschön in Höhe von 300 Euro.

„Wir haben das Preisgeld von 300 Euro nicht für uns behalten“, sagte Clubchef Thomas Zeiger in einem Gespräch mit unsere Zeitung. „Wir haben es vielmehr auf 500 Euro erhöht und für das Projekt der Hessischen Landesregierung „Hessen hilft den Philippinen“ gestiftet.“ Wie die übrigen Mitglieder des Theaterclubs freue er sich sehr über die Auszeichnung, sagte Zeiger. „Wir sind in der Vergangenheit schon öfters für Ehrungen vorgeschlagen worden“, so der Clubchef. „Bis auf einmal sind wir aber stets leer ausgegangen. Umso mehr freuen wir uns über die tolle Auszeichnung, die für uns sowohl Anerkennung unserer Arbeit als auch Ansporn bedeutet, mit unserer Arbeit weiter zu machen.“

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Die Staatssekretärin würdigte in ihrer Laudatio das Engagement des Theaterclubs, der seit 17 Jahren unter der Motto agiert „Die Leute zum Lachen bringen, damit kranke Kinder etwas zu lachen haben“ und mehrmals im Jahr - in der Regel in den Herbstferien - Komödien und Lustspiele aufführt. Der Erlös aus dem Verkauf der Theaterkarten sowie von Speisen und Getränken wird ausschließlich an entsprechende Projekte in der Region gespendet. So wurden in den vergangenen Jahren unter anderem die Clown-Doktoren, das Clementine Kinderhospital in Frankfurt und die Stiftung für krebskranke Kinder jeweils mit mehreren Tausend Euro unterstützt.

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