Bürgermeister Manuel Friedrich besucht Stiftung „Lebensräume“

Planungen für gemeindepsychiatrisches Zentrum

Bürgermeister Manuel Friedrich (vorne links) bei seinem Besuch in der Stiftung Lebensräume.
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Bürgermeister Manuel Friedrich (vorne links) bei seinem Besuch in der Stiftung Lebensräume.

Obertshausen – Die Stiftung „Lebensräume“ in Obertshausen plant, ihre Räumlichkeiten an der Seligenstädter Straße zu sanieren. Entstehen soll ein runderneuertes gemeindepsychiatrisches Zentrum, das ausreichend Platz für die Tagesstätte sowie modernisierte Wohnungen für die Klientinnen und Klienten bietet.

Die notwendigen Verträge seien geschlossen, gemeinsam mit dem Eigentümer befinde man sich in der Feinplanung zur Grundsanierung des Objektes. Das teilte die Stiftung bei einem Besuch von Obertshausens Bürgermeister Manuel Friedrich mit.

Das Stadtoberhaupt zeigte sich auf seinem Rundgang durch die Tagesstätte beeindruckt von den Angeboten der Stiftung und dem lebendigen Miteinander von Klienten und Mitarbeitern – „auch und insbesondere zu Coronazeiten“.

Er betonte, wie wichtig die Arbeit von „Lebensräume“ für die Menschen in Obertshausen sei. „Und gerade deswegen sichere ich auch meine Unterstützung zu, die Arbeit der Stiftung noch besser in der Stadt bekannt zu machen“, kündigte Friedrich an. „Gern helfe ich auch bei der Vernetzung mit städtischen Angeboten sowie Partnerinnen und Partnern – für und im Interesse der Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Beeinträchtigung auf Hilfe angewiesen sind.“

„Lebensräume“ ist eine gemeinnützige Organisation, die in Stadt und Kreis Offenbach Menschen mit psychischen und psychosozialen Beeinträchtigungen unterstützt. Die Stiftung bietet Betroffenen die Möglichkeit zur Beschäftigung, sie stellt Wohnraum bereit, außerdem gibt es eine ambulante Betreuung und Beratung. Die Verantwortlichen unterstützen die Klientinnen und Klienten auch bei der Tagesgestaltung: Ziel der Arbeit sei es, neue Perspektiven für die Betroffenen schaffen. Es gehe vor allem darum, nicht allein zu sein und dem Tag einen Inhalt zu geben.

In diesem Jahr feiert die Stiftung ihr 40-jähriges Bestehen. Bereits seit 29 Jahren ist „Lebensräume“ auch in Obertshausen vor Ort, aktuell befinden sich die Räume der Stiftung in einem schlechten baulichen Zustand. Umso mehr freute sich Bürgermeister Friedrich bei seinem Besuch, von den Sanierungsplänen zu hören. Denn wenn alles nach Plan verläuft, soll bereits im nächsten Jahr – pünktlich zum 30-jährigen Bestehen des Standorts in Obertshausen – die Wiedereröffnung gefeiert werden.  (nb)

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