Raumaufteilung geklärt

Planungen fürs Familienzentrum sind abgeschlossen

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Gemeinsam mit den Beteiligten wurden die Anforderungen an Raumaufteilung und Außenanlagen besprochen.

Obertshausen - Die Planungen für das Familienzentrum an der Vogelsbergstraße sind abgeschlossen. Im März will das Stadtparlament die Änderung des Bebauungsplanes für das Gelände beschließen. Von Thomas Holzamer 

In die nächste Runde soll in den kommenden zwei Wochen das Projekt Familienzentrum gehen. So entscheiden die Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung am 15. März über die Änderung des Bebauungsplanes für das Areal an der Vogelsbergstraße. Den dazu gehörigen Entwurf stellte die Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen, Cornelia Holler, nun im Umwelt-, Verkehrs- und Bau-Ausschuss vor.
Dabei beschränke sich die Änderung des Bebauungsplans nur auf die Fläche des Gebäudes und der unmittelbar dazugehörigen Außenanlagen – den Parkplätzen auf der westlichen und dem Freigelände für die U3-Betreuung auf der östlichen Seite. Der restliche Teil des Festplatz-Geländes bleibe davon unberührt, informierte sie die Parlamentarier.

Weit vorangeschritten sind inzwischen auch die Planungen für die spätere Raumaufteilung des Gebäudes, in dem neben der U3-Betreuung auch Vereinsräume und eine Mensa für die benachbarte Sonnentauschule entstehen sollen (wir berichteten). Bereits im September, November und Januar hatte die Stadtverwaltung sich mit den Vertretern der künftigen Nutzer von der Sonnentauschule und des Familienvereins Tausendfüßler, der neben der U3-Betreuung auch sein neues Vereins-Zuhause im Familienzentrum finden wird, ausgetauscht. Dabei wurden die verschiedenen Tagesabläufe durchgespielt, wie Cornelia Holler erläuterte. Die daraus entstandenen Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung des Konzepts habe man in den Planungen für die spätere Raumaufteilung berücksichtigt und einige Details noch verändert.

So habe man sich auf Wunsch der Beteiligten entschlossen den Gartenbereich für die U3-Betreuung entgegen der ersten Planungen etwas zu verkleinern. Auf dem so gewonnenen Platz vor dem Gebäude sollen dafür zusätzliche Fahrradständer entstehen, berichtete Holler. Auch für die Mensa der Sonnentauschule entsteht ein kleiner Außenbereich, auf dem in der warmen Jahreszeit Tische gestellt werden können. Hinzu kommt die Möglichkeit, einen der beiden Innenhöfe des Familienzentrums zu nutzen. An den anderen grenzt unmittelbar das „offene Wohnzimmer“ des Familienvereins Tausendfüßler an, sodass sich auch dessen Besucher an warmen Tagen nach draußen setzen können.

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Nachdem die Ergebnisse der drei Treffen nun in die Planungen eingeflossen seien, könne die Stadt Anfang März bei der Bauaufsicht die Baugenehmigung für das Familienzentrum beantragen, bestätigte die Fachbereichsleiterin. Dort rechne man mit einer zügigen Bearbeitung, sodass der zu Beginn gesteckte Zeitplan bis zur Fertigstellung eingehalten werde. Dieser sieht die Eröffnung für Anfang 2020 vor. Gleiches treffe auch auf den geplanten Kostenrahmen von bis zu 8,3 Millionen Euro zu.

Zunächst müssen nun die Stadtverordneten der Änderung des Bebauungsplanes für das Gelände zustimmen. Die Zeichen dafür stehen gut: Die Mitglieder des Bauausschusses gaben ihren Kollegen für die Stadtverordnetenversammlung eine einstimmige Beschlussempfehlung.

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