Spielplätze und Spielzeugläden

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Kai Hennig von der städtischen Kinder- und Jugendförderung hat das Projekt „Kinderstadtplan“ federführend betreut.

Obertshausen ‐ Wo im Stadtgebiet befinden sich die Spiel- und Bolzplätze, wo gibt es Eisdielen, auf welchen Plätzen kann man öffentlich grillen, wo kann man Skateboard fahren und in welchen Geschäften kann man Spielzeug kaufen? Von Karl-Heinz Otterbein

Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt der Kinderstadtplan der Stadt Obertshausen, den die städtische Kinder- und Jugendförderung in Zusammenarbeit mit vielen Jungen und Mädchen erstellt hat und der nach mehr als zwei Jahren nach der ersten Idee nun erhältlich ist.

Der Plan wurde in einer Auflage von 5000 Exemplaren gedruckt und ist ab sofort unter anderem in den Rathäusern erhältlich.

Neben einem Stadtplan mit Hinweisen zu den Standorten von unter anderem Spiel- und Bolzplätzen, Sporthallen, Sport- und Tennisplätzen, Grillplätzen, Büchereien und Buchhandlungen aber auch Eisdielen und Spielwarengeschäften enthält der Plan auch eine kleine Broschüre mit jeder Menge Informationen zu Angeboten für Kinder und Jugendlichen in Obertshausen vom Stadtkino über Ferienspiele und Mitternachtssport bis zum Bandwettbewerb. Zudem stellen diverse Vereine mit einer eigenen Jugendabteilung sowie Jugendorganisationen ihre Sport- und Freizeitangebote vor. Schließlich sind auch Beratungsstellen für Jugendliche und Eltern verzeichnet, an die man sich bei Problemen in der Schule oder zu Hause wenden kann.

Kinderstadtpläne liegen in Kitas und Grundschulen

„Die Idee, einen speziellen Stadtplan für Kinder und Jugendliche zu schaffen, entstand im Herbst 2007 in der damaligen Stadterkundungs AG an der Waldschule“, erläuterte Kai Hennig von der Kinder- und Jugendförderung, der das Projekt federführend betreute, gestern bei einem Pressegespräch den zeitlichen Ablauf. „Im Februar 2008 beschloss das Stadtparlament auf Antrag der Grünen-Fraktion, einen Wegweiser für Kinder und Jugendliche erstellen zu lassen. Zwei Monate später beauftragte der Magistrat den Verwaltungs-Verlag in München mit der Erstellung, im September des selben Jahres begann die Suche nach Werbepartnern. Für das Titelbild des Plans haben wir Ende 2008 an den Grundschulen einen Malwettbewerb ausgeschrieben, der bis Ende April 2009 gelaufen ist.“

Im vergangenen Dezember schließlich sei der Stadtplan in einer Auflage von 5000 Exemplaren gedruckt worden, der nach dem Ende der Weihnachtsferien nun durch die Kinder- und Jugendförderung verteilt werde.

Die Kinderstadtpläne liegen Kai Hennig zufolge in allen Kitas und Grundschulen im Stadtgebiet, dem Jugendzentrum an der Bahnhofstraße, in den Rathäusern Schubertstraße und Beethovenstraße und im Bürgerhaus in der Tempelhofer Straße aus. Erhältlich ist der Stadtplan auch bei den 24 Firmen, die mit ihren Anzeigen seine Herstellung finanziert haben.

„Dass die Erstellung des Kinderstadtplans die Stadtkasse nicht belastet hat, wurde durch diejenige Firmen möglich, die in dem Plan Anzeigen geschaltet haben“, sagte Bürgermeister Bernd Roth. „Diesen Firmen gilt daher unser Dank ebenso wie der Kinder- und Jugendförderung, die die tolle Idee umgesetzt hat, und allen Übrigen, die an dem Projekt ,Kinderstadtplan mitgearbeitet haben.“

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