Einzug Anfang des Jahres

Stadt Obertshausen rechnet mit Fertigstellung des Familienzentrums Ende Januar

Noch fehlen Platten an der Fassade des Familienzentrums an der Vogelsbergstraße und die Pflasterarbeiten im Außenbereich sind nicht abgeschlossen.
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Noch fehlen Platten an der Fassade des Familienzentrums an der Vogelsbergstraße und die Pflasterarbeiten im Außenbereich sind nicht abgeschlossen.

Hausfassade, Inneneinrichtung und Pflasterarbeiten auf dem Außengelände – noch immer gibt es bis zur finalen Abnahme des neuen Familienzentrums an der Vogelsbergstraße einiges fertigzustellen. Doch lange soll es nicht mehr dauern, bis das Geräusch von Bagger, Motorsäge und Co. dem fröhlichen Lachen von Kindern weichen soll.

Obertshausen – Nachdem bereits nach den Sommerferien im August die neuentstandene Mensa der Sonnentauschule in Betrieb gegangen war, sollen ab der zweiten Kalenderwoche mit der Seniorenhilfe und den Tausendfüßlern die ersten Vereine ihr neues Domizil beziehen können, informiert Kai Hennig vom Fachbereich Soziales, der sich um die Belegung kümmert. Etwas später folge dann die Geschäftsstelle des Sozialverbands VdK.

Ursprünglich war der Einzug der künftigen Nutzer bereits für Herbst geplant, die Auswirkungen der Corona-Pandemie hatten die Arbeiten jedoch zuletzt etwas verzögert. So fehlten beim Mensa-Start im August beispielsweise noch Türen im Innenbereich (wir berichteten), da deren Hersteller mit Sitz in Italien während des dortigen Lockdowns vorübergehend die Produktion hatte einstellen müssen.

„Wir hätten das auch etwas früher geschafft, aber das hätte so kurz vor den Feiertagen und mit den noch anstehenden Programm keinen Sinn gemacht“, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich. Ähnlich sieht es Erster Stadtrat Michael Möser: „Wir wollten gerade in der jetzigen Zeit keine Hauruck-Aktion, zumal wir innen schon so gut wie fertig sind.“ Auch eine Eröffnung der geplanten U3-Kita hätte so kurz vor den Feiertagen auch aus pädagogischer Sicht keinen Sinn gemacht, ergänzt Hennig.

Nun rechne man mit der endgültigen Fertigstellung von Gebäude und Außenbereich Ende Januar mit kleinem Puffer jedoch spätestens in der sechsten Kalenderwoche, erläutert der Fachdienstleiter Thomas Kirschner vom Gebäudemanagement der Stadt. Bis dahin sollen die letzten Arbeiten an den Innenräumen und der Außenfassade des Gebäudes fertiggestellt, der Zugang vom benachbarten Schulgelände vollendet und das komplette Außengelände gepflastert sein, zählt Erster Stadtrat Michael Möser auf.

Folgen soll zudem nach dem Abschluss der Baustelle noch die Fertigstellung des angrenzenden Festplatzareals, erläutert Fachdienstleiter Kirschner. Dort ist bereits der „Feldherrenhügel“ planiert und es werde, wie allgemein üblich, zunächst durchgepflastert. Später, wenn die endgültige Gestaltung des Geländes erfolgt, werden dann einzelne Teile, etwa für das Pflanzen von Bäumen wieder herausgenommen, beschreibt der Fachmann das gängige Prozedere.

Dann soll auch die Streetballanlage wieder aufgebaut werden und ein neues Angebot für Kinder und Jugendliche geschaffen werden (wir berichteten). „Der Lockdown erschwert natürlich auch die geplante Beteiligung der Jugendlichen bei der Gestaltung“, sagt Rathauschef Friedrich. Denn die Beschränkungen machen das gemeinsame Treffen in Workshops unmöglich. „Aber die Umfragen laufen bereits und wir haben schon mehrere Hundert Zuschriften mit Ideen bekommen“, freut sich Kai Hennig. Diese wolle man nun in den Weihnachtsferien auswerten. „Und eventuell ist ja auch noch mal eine gemeinsame Ortsbegehung möglich“, hofft Bürgermeister Manuel Friedrich auf eine baldige Verbesserung der Pandemie-Lage. (Von Thomas Holzamer)

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