Stadtgeflügelschau bei den Naturfreunden

Futter ist das Zuchtgeheimnis

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Rund 180 Tiere haben die Züchter aus Hausen und Obertshausen in die Halle der Naturfreunde gebracht.

Obertshausen - Großartige Leistungen zeigten die Züchter bei der Stadtgeflügelschau. In der Halle der Naturfreunde am Rembrücker Weg wurden rund 180 Tiere von den Preisrichtern Werner Vogel aus Wiesbaden, Bernd Beck aus Karben und Ellen Schmitt aus Obertshausen bewertet.

Bereits im siebten Jahr veranstalteten der Rassegeflügelzuchtverein Hausen (RZGV) und die Züchter aus Obertshausen, die seit Juli vergangenen Jahres als Fachgruppe Vogel- und Geflügelzucht unter das Dach der Naturfreunde geschlüpft sind, die gemeinsame Schau. Erhard Dietz, Vorsitzender des RZGV, kann sich noch gut an Zeiten erinnern, als jeder Verein seine eigene Geflügelschau mit jeweils rund 400 Hühnern veranstaltet hat. Doch nicht zuletzt wegen der veränderten Lebensverhältnisse sei es immer schwieriger, Nachwuchs für das Hobby Geflügelzucht zu begeistern. Außerdem werde die Zucht immer aufwändiger. Früher habe es von einer Rasse lediglich drei Zuchtsorten gegeben, während heutzutage 20 Farbschläge einer Rasse als Zuchtmerkmal keine Seltenheit seien.

Vor allem die Bielefelder Kennhühner von Paul Scholl, die Bielefelder Zwerg-Kennhühner von Ellen Schmitt und die Lütticher Barbet-Tauben von Erhard Dietz begeisterten die Jury und wurden Vereinsmeister. Die Landesverbandsprämie als höchster Preis in der Kategorie Hühner erhielten Heidrun Roth für Brahma blau-rebhuhnfarbig gebändert und Anneliese Friedrich für New Hampshire goldbraun. Ellen Schmitt überzeugte die Jury mit ihren Bielefelder Zwerg-Kennhühnern kennsperber und Wolfgang Bachmann mit seinen Zwerg-Niederrheinern birkenfarbig, während Werner Friedrichs Huhntauben Modena Gazzi blau mit bronze Binden sowie die Mövchen Lütticher Barbet rotfahl-dunkelgehämmert von Erhard Dietz mit der Höchstzahl von jeweils 97 Punkten bewertet wurden. Pokale erhielten die Tiere von Paul Scholl, Angelo Vitteritti, Ellen Schmitt, Maxim Scholl, Anselm Bachmann, Norbert Perl, Jeton Pllana, Bodgan Schöbel sowie Heidrun Roth.

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„Die Beimischung des Kanarienvogelfutters zu der Nahrung der Hühner ist wahrscheinlich der Grund für den einzigartigen Glanz des Gefieders“, verriet Angelo Vitteritti sein Zuchtgeheimnis. Seit März vergangenen Jahres zieht Vitteritti, der mit seinen Kanarienvögeln bereits zweimal Deutscher Meister war, Hühner groß. 

peba

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