Kitas bieten Notbetreuung

Städte weiten Maßnahmen gegen Coronavirus aus

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Städte weiten Maßnahmen gegen Coronavirus aus

Nachdem am Freitag nun das Land Hessen entschieden hat, aufgrund der Pandemie landesweit alle Kindertageseinrichtungen bis zum 19. April zu schließen (wir berichteten), richten sich nun auch Heusenstamm und Obertshausen auf die Situation ein.

Heusenstamm/Obertshausen – Eine Notbetreuung wird demnach nur für Kinder angeboten, deren beide Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufsgruppen wie medizinisches Personal, Polizei oder Feuerwehr arbeiten, die vom Land Hessen festgelegt sind. Ein entsprechender Nachweis ist schriftlich mit Angabe des Berufs, der Tätigkeit und dem Arbeitgeber direkt vor Ort in der Einrichtung zu erbringen, teilen beide Kommunen mit. Eine genaue Übersicht über die betreffenden Berufsgruppen finden Eltern auf der Internetseite der hessischen Landesregierung auf hessen. de/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen. Da auch die Küchen der Kitas geschlossen bleiben, sollten die Eltern ihren Kindern für die Notbetreuung eine Brotbox mitgeben.

Darüber hinaus bleiben sowohl in Heusenstamm wie auch Obertshausen öffentliche Sporthallen und Versammlungsstätten geschlossen und dürfen auch nicht mehr von den Vereinen genutzt werden. Die gilt sowohl für Schulturnhallen, die städtischen Sporthallen, in Obertshausen das Sportzentrum an der Badstraße sowie in Heusenstamm das Kultur- und Sportzentrum Martinsee sowie die Sportanlage Rembrücken (bis 10. April).

Auch das Haus der Musik und die Musikschule in Heusenstamm bleiben für Veranstaltungen bis zum 10. April geschlossen. Die Musikschule ist nur noch für Einzelunterricht geöffnet.  thh

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