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Maifest des Roten Kreuzes mit vielen Gästen und Tom Jet zum Start in die neue Saison

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Tom Jet und die Starlighters unterhielten die Gäste beim Maifest des Roten Kreuzes mit Rock’n’Roll und verleiteten auch zum Tanzen.
Tom Jet und die Starlighters unterhielten die Gäste beim Maifest des Roten Kreuzes mit Rock’n’Roll und verleiteten auch zum Tanzen. © M

Die Stadt feiert wieder: Eines der ältesten Feste im Ort war nun auch eines der ersten, das nach Lockerung der Corona-Regeln stieg. Hunderte trafen sich im Herzen Hausens auf dem Marktplatz an der St. Josefskirche. Es war das Rote Kreuz (DRK), das dorthin zu seinem traditionsreichen Maifest eingeladen hatte.

Obertshausen – Vor fast 30 Jahren zogen Sanitäter und Aktive aus dem Sozialdienst an jene Adresse. Bis dahin hatten sie vor und in ihrem vormaligen Vereinsheim gefeiert, das in einer Lederwarenfabrik an der Lämmerspieler Straße untergebracht war. Weil der Vermieter die Räume wieder benötigte, erinnert sich der aktuelle Vorsitzende Elmar Fuß, zog die Gruppe an die Dreieichstraße.

Damals waren sie vom Kulturamt ausgewählt worden, die Eröffnungsfeier auf dem gerade umgestalteten Markt zu gestalten. Das Gelände gefiel der Gemeinschaft, die Stadtoberen trugen ihr den Wunsch vor, die neu erblühte Ortsmitte regelmäßig mit Leben zu erfüllen. Also legte der DRK-Ortsverein sein Maifest auf Fröbel- und Friedrich-Ebert-Straße, wohin es auch am gestrigen Sonntag wieder vor allem Spaziergänger und Radler zog.

Nur selten gingen die Rot-Kreuzler „baden“. Sturm und Regen führte vor fünf Jahren zur Absage, auch 2018 beeinträchtigte das Wetter die Sause. Umso glücklicher waren die rund zwei Dutzend aktiven Helferinnen und Helfer über die zaghafte Frühlingssonne. Das galt ganz besonders für Berufsmusiker Tom Jet. Den Frühschoppen begleitete der Hausener mit seinen Starlighters, den Instrumentalisten, die den klassischen Rock’n’Roll pflegen, wie er in den 1950er und 1960er Jahren von Amerika nach Europa schwappte. Die kleine Tanzfläche vor der mobilen Bühne war stets dicht bevölkert.

Die Atmosphäre unter freiem Himmel war bestimmt von einem „endlich darf wieder in uriger Geselligkeit gesungen, getanzt, gegessen und auch getrunken werden“. Mit kleinen Einschränkungen: Anstelle des Ausschanks gab’s den Gerstensaft nur in Flaschen – der Hygiene geschuldet. Diesem Umstand schuldete der Arbeiterwohlfahrts-Ortsverein die Auswahl seiner Kuchen, es gelangte nur gekauftes Gebäck über die Theke: „Da stehen die Zutaten auf der Verpackung“, erläuterte Fuß.

Neben den Mitgliedern der Arbeiterwohlfahrt, die erstmals ihre Organisation präsentierten, packten nur Aktive des Eventkulturclubs mit an. Der Vorsitzende hatte im Vereinsring um Ehrenamtliche aus anderen Gruppierungen gebeten, „aber nur zwei haben sich gemeldet – und abgesagt“, bedauert der DRK-Chef. Doch er ist sehr zufrieden mit dem Verlauf, fand noch ein starkes Team aus den eigenen Reihen und freut sich über den tollen Anklang nach der langen Zeit. (Von Michael Prochnow)

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