Viel Beifall für Big Band

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Premiere feierte die Big Band des Karl Mayer-Werksorchesters beim traditionellen Herbstkonzert im Karl-Mayer-Gesellschaftshaus an der Brühlstraße.

Obertshausen - „Der Musikantenstadl swingt“ war in diesem das Motto des traditionellen Herbstkonzertes des Karl Mayer-Werksorchesters im Karl Mayer-Gesellschaftshaus an der Brühlstraße.

Erstmals präsentierten drei Musikformationen ihr Können und begeisterten die Besucher im voll besetzten Saal. Unter der Leitung von Musikdirektor Dietmar Schrod eröffnete das Werksorchester der Firma Karl Mayer den Abend mit dem Konzertmarsch „Der Sonne entgegen“. Das Potpourri „Comedian Harmonists in Concert“ und „Die Liebeserklärung“ von Miloslav Procházká folgten, ehe der erste Vortragsteil mit der Polka „Feuerfest“ aus dem umfangreichen Repertoire von Josef Strauss seinen Abschluss fand.

Zusammen mit Ulrich Mayer habe er im Frühjahr zusammen gesessen, um Termine für das Werksorchester abzustimmen, als die Sprache auf den vor vielen Jahren geäußerten Wunsch einer Big Band-Gründung kam, erzählte Dietmar Schrod. Was in früheren Jahren trotz intensiven Werbens aus Mangel an Aktiven scheiterte, schien auf einmal möglich, denn auch aus den Reihen der Musikschule, die die Firma Karl Mayer seit vielen Jahren mit einem Stipendienbetrag unterstützt, wurde der Wunsch nach Gründung eine Big Band vorgetragen. Vor allem als Proberaum sei das Karl Mayer-Gesellschaftshaus ideal, warb Dietmar Schrod bei dem Seniorchef.

„Wir wollen ein junges Ensemble, Jugendliche, die zusammen als Big Band wachsen können“, waren sich die beiden Musikbegeisterten rasch einig und als die Entscheidung für den Aufbau einer Big Band gefallen war, lautete das Motto der Umsetzung: „Möglichst schnell!“. Zusammen mit den Musikdozenten für Klarinette und Saxophon, Jürgen Weiss sowie Udo Brenner für E-Bass und Kontrabass begannen die Proben vor einem halben Jahr, nachdem die passenden Notensätze organisiert worden waren.

„Es gab weder von der einen noch der anderen Altersgruppe Berührungsängste“, erinnerte sich Schrod an die schönsten Momente der Proben, die die Big Band mit dem etablierten Werksorchester bei der Vorbereitung auf das Herbstkonzert zusammenbrachte.

Die mit viel Beifall bedachten gemeinsam gespielten Stücke „Free and Happy“ sowie „Latin Mood“ waren das eindrucksvolle Ergebnis. Bei der anschließenden Premiere allein auf der Bühne begeisterten die Nachwuchsmusiker der Big Band mit „Basic Basie“, „Mercy, Mercy, Mercy“, „Woodchopper’s ball“ sowie „Smooth“ das Publikum.

Zum zweiten Mal beim traditionellen Herbstkonzert dabei waren die Original Herzberger Musikanten aus Gründau-Lieblos unter der Leitung von Thorsten Limburg, die mit traditioneller Blasmusik den Part nach der Pause gestalteten und von den Besuchern erst nach drei Zugaben von der Bühne entlassen wurden.

peba

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