Von schlicht bis üppig dekoriert

„Obertshäuser Krippenweg“ lockt zahlreiche Besucher in die Gotteshäuser

Mit viel Moos und Liebe haben die Helfer die Krippe in Herz Jesu dekoriert.
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Mit viel Moos und Liebe haben die Helfer die Krippe in Herz Jesu dekoriert.

Zum „Obertshäuser Krippenweg“ hatten alle christlichen Kirchengemeinden in der Stadt am zweiten Feiertag eingeladen. Und der spirituelle Spaziergang führte zahlreiche Einwohner zu den Darstellungen der Geburt Jesu Christi in den fünf Gotteshäusern.

Obertshausen – Viele trafen sich mit Mund-Nasen-Masken vor den Portalen, weil sich im Inneren der Kirchen bereits viele Besucher befanden. Höflich und rücksichtsvoll und mit Abständen zueinander traten sie vor die Ställe und Szenen mit neutralen Gesichtern und filigranen Holzfiguren. In St. Josef formieren sich lediglich Josef, Maria und ein Flöte spielender Hirte aus irdenem Material in schlichten Gewändern um den Neugeborenen.

In St. Pius wurde die Krippe erstmals hinter dem Hauptportal und unter der Orgelempore aufgebaut. Die hölzernen Figuren sind unter einem hohen Steinbogen versammelt. Ein paar Schafe, Tauben und ein Esel haben sich schon zwischen glatten Steinen eingefunden.

Gleich mehrere Bilder haben Helfer in der evangelischen Waldkirche rund um den Altarraum aufgebaut. Puppen mit neutralen Gesichtern sind zwischen stimmungsvollen Lichtern angeordnet. Die Heilige Familie steht in einer offenen Höhle über allem. Gegenüber entstand eine Geburtsszene mit filigran ausgearbeiteter Schnitzkunst. Vor dem Altar sind die Figuren zwischen tönernen Sternen aufgereiht.

Die nächste Station bildete die Basilika Herz Jesu. Vor dem Seitenaltar sind die Figuren inmitten von üppigem Moos-Grün dekoriert. Die bunte Versammlung verneigt sich vor dem Kind im Stall.

Auch die Krippe in der St. Thomas-Morus-Kirche gefällt mit vielen liebevollen Details, die nicht nur die jüngsten Besucher entdecken. Allein zum Verweilen in Stille diente der Andrang nicht. Aber die Krippen können in den noch kommenden Tagen der Weihnachtszeit noch bewundert werden.

(Von Michael Prochnow)

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