Großer Musikschul-Geburtstag

Wenn Wickie die Bibi trifft

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Zum 25-jährigen Bestehen der Musikschule brachten gleich mehrere Obertshausener Kinder- und Jugendchöre und die Big Band „Musical Meets Movie“ auf die Bühne im Bürgerhaus.

Obertshausen - Die Musikschule zog alle Register und lud erneut zum Geburtstag-Feiern – sie wird 25 – ein: Mit „Musical Meets Movie“ verzauberten die Chöre aller Grundschulen das Publikum im Bürgerhaus, der Teenie- und der Jugendchor 2000 aus dem Hause Sängerlust traten auf, die neue Big Band setzte Akzente.

Das Gebläse ist bei der Musikschule Chefsache. Dietmar Schrod erfüllte sich mit der Big Band einen Herzenswunsch. Nicht zum Schaden seines Publikums. Die handverlesenen Talente genügen nicht nur seinen Anforderungen, sie bestehen auf jeder Bühne. Jetzt taten sie’s mit „Big Spender“, mit „September“ von Earth, Wind & Fire aus dem Film „Nachts im Museum“ und mit einem James-Bond-Thema.

Mittlerweile führt die Musikschule an allen drei Grundschulen der Stadt Chöre – und das sind heiß begehrte Orte für die wahren Helden. Für „Bibi Blocksberg“ und „Sindbad“ zum Beispiel, für „Wickie und die starken Männer“ und die „Eiskönigin“. Die Mädchen und Jungen lernten nicht nur Texte und Melodien auswendig, sie verkörperten die Figuren aus den Serien und Filmen in passenden Kostümen.

Der Jugendchor der Musikschule ist ein Selbstläufer. Die jungen Leute schreiben und arrangieren ihre Werke selbst, geben auf internationalem Parkett professionelle Auftritte. Dazu gehören auch Augenzwinker-Momente, wenn eine Sängerin dem „König der Löwen“ ein Kuscheltier überreicht. Mit Gags und Gesten interpretieren sie auch „James Bond“ und die „Beverly Hills Cops“, fachkundig unterstützt von erfahrenen Licht- und Tontechnikern. Das stimmungsvolle Finale bildeten alle Chöre mit Solisten Lara und Abbas „Thank You For The Music“.

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Schwer zu verstehen, dass eine solch eine segensreiche Einrichtung auf der Kippe steht, weil Politiker am Volksbildungswerk sparen wollen. Schulleiter Schrod bedauerte den „vertragslosen Zustand“, in dem die Musikschule seit dem vergangenen Jahr schwebe. Das zermürbe die Lehrkräfte. „Die Stadtoberen sollten sich dazu bekennen, was ihnen diese Einrichtung wert ist.“

M.

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