Paket- und Päckchenmengen im Postzentrum Rodgau bleiben weiter hoch

300 000 Sendungen täglich

Förderband mit Paketen.
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Zahlen bleiben hoch: Im Paketzentrum in Rodgau ist viel zu tun.

Nach Rekordmengen zu Weihnachten bleiben die Paketzahlen hoch. Nachdem die Deutsche Post vor Heiligabend bundesweit bis zu 61 Millionen Paketsendungen wöchentlich sortiert hat (Die stärkste Woche des Jahres 2019 lag bei 47 Millionen Paketen), sorgen Corona-Lockdown, der Versand von Retourensendungen und das Einlösen von Weihnachts-Geschenkgutscheinen weiterhin für deutlich mehr Sendungen als im Vorjahr.

Rodgau – Das gilt auch für das Paketzentrum der Deutschen Post in Rodgau, wo das Unternehmen pro Werktag momentan rund 300 000 Pakete und Päckchen in ein- und abgehender Richtung bearbeitet. Zum Vergleich: An Spitzentagen vor Weihnachten waren dies knapp 400 000 Paketsendungen und an normalen Tagen sind es rund 230 000 Pakete und Päckchen.

Die Kombination „Starkverkehr mit anhaltend hohen Sendungsmengen & Corona-Pandemie mit besonderen Hygiene- und Sicherheitsanforderungen“ ist für alle Postunternehmen neu und eine Herausforderung. „Aber wir haben uns auf diese besondere Situation sorgfältig vorbereitet und sowohl personell als auch fahrzeug- und betriebsmitteltechnisch aufgestockt“, sagt Pressesprecher Stefan Heß.

Bundesweit habe man mehr als 10 000 zusätzliche Aushilfskräfte in allen Abteilungen der Produktion eingestellt. Hauptsächlich in den Brief- und Paketzentren sowie in der Zustellung. Darüber hinaus seien mehr als 13 000 zusätzliche Fahrzeuge und etwa 600 zusätzliche E-Trikes im Einsatz.

Außerdem würden rund 90 000 zusätzliche Rollbehälter und über 70 000 zusätzliche Kartonagen sowie etwa 3 000 zusätzliche Container genutzt. Heß: „Auch in unserem Paketzentrum Rodgau arbeiten momentan 600 Mitarbeiter und damit 150 Mitarbeiter mehr als zu normalen Zeiten, beispielsweise im Sommer. Die Aushilfen helfen unserer Stammbelegschaft momentan über diese sehr arbeitsreiche Zeit hinweg und unterstützen uns insbesondere bei der Bearbeitung von Sendungsspitzen.“

Um Sendungen auch in solch arbeitsintensiven Zeiten bearbeiten zu können, werden auch Überstunden gemacht. Solche interne Daten würden allerdings nicht rausgegeben. Dass es angesichts der Paketmengen und der Corona-Schutzmaßnahmen in einigen Fällen auch zu Verzögerungen bei der Bearbeitung und Auslieferung von Sendungen kommen könne, sei nicht auszuschließen. Heß: „In diesen Fällen bitten wir um etwas Geduld und Verständnis für die besondere Lage.“

Das Paketzentrum im Osten des Rhein-Main-Gebiets liegt unweit der Autobahn 3 und ist ein Paketknotenpunkt der Deutschen Post, der von Bad Camberg im Norden bis Heppenheim im Süden und von Hofheim/Taunus im Westen bis Rodgau im Osten reicht. (siw)

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