„Medzentrum“ Rodgau ist auf einem guten Weg

Ärzte planen gemeinsame Zukunft

Dr. Eric Sittler (links) und seine Kollege Dr. Klepzig (rechts) firmieren schon jetzt unter „mevero“.
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Dr. Eric Sittler (links) und seine Kollege Dr. Klepzig (rechts) firmieren schon jetzt unter „mevero“.

Das medizinische Versorgungszentrum Rodgau nimmt immer konkretere Formen an. Einer der künftigen Ärzte, Dr. Christian Klepzig, hat seine Diabetes-Schwerpunktpraxis in Offenbach aufgelöst und bezieht an der Kronberger Straße 16 im Gewerbepark Versbach gerade neue Räume. Am 4. Januar 2021 startet dort der Betrieb. Wobei Verbandssprechstunden, die keinen Aufschub dulden, schon stattgefunden haben.

Rodgau - Dr. Klepzig wird in dem umgebauten Lagergebäude nur für ein Jahr arbeiten. Denn am 1. Januar 2022 soll die neue und gemeinsame Praxis mit Dr. Eric Sittler im neu gebauten „Medzentrum Rodgau“ an der Kronberger Straße gegenüber dem Gewerbepark öffnen.

Die Grundstücksgesellschaft am Bürgerpark (GAB), Wettenberg, baut mit der IWG Medical Real Estate AG, Gießen, in Dudenhofen dieses Ärzte- und Gesundheitszentrum „Medzentrum Rodgau“ (wir berichteten). Die Investitionen betragen 16 Millionen Euro.

Für das Projekt fusionieren die Dudenhöfer Hausarztpraxis Dr. Sittler und die diabetologische Praxis von Dr. Klepzig und firmieren schon jetzt als „mevero Medizinisches Versorgungszentrum GmbH“. Bis zum Umzug ins „Medzentrum“ bleibt Dr. Sittler am angestammten Platz in der Nieuwpoorter Straße 10a und arbeitet dort (mit neuem Praxisschild an der Tür) ganz normal weiter. Sein Kollege Klepzig ist derweil vorübergehend an der Kronberger Straße 16 aktiv. „Wir werden in Kürze unsere gemeinsame Internetseite herausbringen“, blicken die beiden engagierten Ärzte in die Zukunft.

Dr. Klepzig möchte seine Praxis schon bald erweitern um Schulungen für Blutdruck- und Diabetespatienten. Chefberaterin Sabine Endrulat kann wegen Corona-Beschränkungen allerdings erst parallel zur Wiederaufnahme des herkömmlichen Betriebs in den Schulen tätig werden – das alles natürlich unter Befolgung sämtlicher Pandemievorschriften. Auch das Angebot an Videoschulungen soll breiter werden. Dasselbe gilt für Videosprechstunden.

Das „Medzentrum“ soll kein herkömmliches Ärztehaus werden, in dem Patienten von Kollege zu Kollege geschickt werden. Vielmehr soll dort auch die soziale Betreuung eine große Rolle spielen – besonders mit Blick auf die künftig immer größere Bevölkerungsgruppe alleinstehender Senioren. Angedacht ist sogar die Anstellung einer Gemeindeschwester als wichtige Verbindungsperson zwischen Arzt und Patient.  (bp)

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