1. Startseite
  2. Region
  3. Rodgau

Amphitheater für den Park

Erstellt:

Kommentare

Am Spielplatz im Rodau-Park stellt die IG Kunst und Kultur den CDU-Stadtverordneten ihre Idee eines kleinen Amphitheaters vor. Von der Interessengemeinschaft dabei: Bernd-Michael Land, Christopher Jaud, Arno Koser, Friedhelm Meinaß, Dieter Stein, Yasemin Sevin und Fara Sall.
Am Spielplatz im Rodau-Park stellt die IG Kunst und Kultur den CDU-Stadtverordneten ihre Idee eines kleinen Amphitheaters vor. Von der Interessengemeinschaft dabei: Bernd-Michael Land, Christopher Jaud, Arno Koser, Friedhelm Meinaß, Dieter Stein, Yasemin Sevin und Fara Sall. © p/Turk

CDU-Fraktion und Vertreter der IG Kunst und Kultur sowie der Vorsitzende des Ausländerbeirats trafen sich im Rodaupark. Anlass war die Vorstellung des Projekts „Amphitheater“ vor Ort. Der Künstler und Rodgauer Kulturpreisträger Friedhelm Meinaß umriss kurz Sinn und Zweck der IG und Dieter Stein erläuterte das geplante Projekt.

Jügesheim – Die IG Kunst und Kultur möchte verstärkt Rodgauer Künstlern die Möglichkeit bieten, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren. So soll eine halbkreisförmig angeordnete Skulpturenreihe den oberen Rand der halbrund angelegten Sitzreihen bilden. Eine kleine Bühne ist für Dichterlesungen, Vorträge, Kleinkunst oder Musikdarbietungen gedacht.

In Verbindung mit der Rodau ist ein Wasserspielplatz vorgesehen. Auch können Fitnessgeräte oder ein Schachspielfeld installiert werden. Der ökologisch-nachhaltige Aspekt spielte bei der Planung eine große Rolle. So wird zum Beispiel durch ein Drainagesystem die Problematik der Flächenversiegelung gelöst. Das ganze Projekt dient bei Hochwasser in Verbindung mit der Rodau als Wasserrückhaltebecken.

CDU-Fraktionsvorsitzender Clemens Jäger lobte die Idee: „Das passt hierhin, das passt zu Rodgau.“ Auch der Vorsitzende des Ausländerbeirats, Fara Sall, zeigte sich begeistert. Das Projekt sei eine weitere Möglichkeit für das Zusammenleben der Kulturen.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) hatte unlängst schriftlich gegenüber der IG seine Sympathie für die Initiative geäußert. Er wies auf ein geplantes Charretteverfahren hin, bei dem Ideen für die künftige Gestaltung des Rodauparks gesammelt werden sollen. Das Charretteverfahren ist eine Form der Bürgerbeteiligung, aus der planerische Ideen entwickelt werden. Neben Bürgern können sich auch Interessengruppen daran beteiligen.

Max Breitenbach, der künftige Bürgermeister, der im Juni sein Amt antritt, zeigte sich erfreut über das innovative Projekt. Die Arbeit der IG Kunst und Kultur bezeichnete er als einzigartig.

Die IG Kunst und Kultur ist ein freier Zusammenschluss aus Künstlern und Bürgern. Wer möchte, kann projektbezogen oder auch länger mitarbeiten. Interessierte können sich per E-Mail an Friedhelm Meinaß (meinass@meinass.com) oder Dieter Stein (d.stein@openstage-rodgau.de) wenden. (eh)

Etwa 15 Meter im Durchmesser: So stellt sich die Interessengemeinschaft den Kulturtreff im Park vor. Skizze: p
Etwa 15 Meter im Durchmesser: So stellt sich die Interessengemeinschaft den Kulturtreff im Park vor. Skizze: p © -
Mit einem neuen Bachbett für die Rodau hat die Umgestaltung des Jügesheimer Parks begonnen.
Mit einem neuen Bachbett für die Rodau hat die Umgestaltung des Jügesheimer Parks begonnen. © Wolf

Auch interessant

Kommentare