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Wie soll sich das Strandbad in den nächsten Jahren entwickeln?

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Badesee in Nieder-Roden

Nieder-Roden - Wie soll sich das Strandbad in den nächsten Jahren entwickeln? Mit dieser Frage sollen sich die städtischen Gremien in den nächsten Monaten beschäftigen.

„Wir müssen dieses Jahr noch zu einer grundsätzlichen Entscheidung kommen“, sagt Bürgermeister Jürgen Hoffmann auf Anfrage unserer Zeitung. Davon hänge unter anderem der künftige Standort des Eingangs und des Funktionsgebäudes ab. Das Provisorium aus zehn Containern ist auf zwei, drei Jahre angelegt. Nach dem Brand des Hauptgebäudes im März verlangt die Versicherung, dass die Stadt innerhalb von drei Jahren mit dem Neubau beginnt.

Raum für die weitere Entwicklung des Strandbads entsteht dadurch, dass das Kieswerk Kaspar Weiss GmbH & Co. KG zwei Teilflächen des Sees an die Stadt zurückgeben will, weil dort kein Kies mehr abgebaut wird. Eine dieser Flächen liegt direkt neben dem heutigen FKK-Strand. Dadurch verlängert sich die Uferlinie. Das Unternehmen sieht vor diesem Ufer eine 40 bis 50 Meter breite Wasserfläche vor. Diese ist aus städtischer Sicht zu schmal. Die Stadt Rodgau sei an einer Vergrößerung „stark interessiert“, teilte sie im Februar dem Regierungspräsidium mit. Die Behörde in Darmstadt entscheidet über den sogenannten Abschlussbetriebsplan, der die Rückgabe der Flächen regelt.

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Das jüngste Konzept der „Freizeitanlage Rodgausee“ aus dem Jahr 2000 sah neben Beachvolleyballfeldern, Badeinsel und Wasserspielplatz auch einen Bootsverleih und eine Wasserskianlage vor. Eine Befestigung des Parkplatzes ist seit Jahren im Gespräch. Sie ist aber ebenso Zukunftsmusik wie die Einrichtung einer Bushaltestelle in der Nähe des Eingangs. (eh)

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