Jagdpächter verständigt

Erneut Rehbock von Hund getötet

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Eine Spaziergängerin hatte den toten Rehbock entdeckt.

Nieder-Roden - Einen toten Rehbock hat eine Spaziergängerin heute Nachmittag an einem Feldweg in der Nähe der Gärtnerei Staudt gefunden.

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Sie verständigte den Jagdpächter. Das Tier war übel zugerichtet, ihm fehlte fast der komplette Hinterleib. „Das war bestimmt ein Hund, den Rest hat dann der Fuchs gemacht“, vermutet die Spaziergängerin, die selbst die Jägerprüfung absolviert hat.
Vor einer Woche hatte unsere Zeitung über zwei getötete Rehkitze in Ober-Roden berichtet. Jagdpächter Adam Winter machte dafür frei laufende Hunde verantwortlich. Wegen der Brut- und Setzzeit ist es bis zum 15. Juni verboten, Hunde in Wald und Feld ohne Leine laufen zu lassen.

Vielen Hundehaltern ist diese Vorschrift egal. „Bei uns laufen 80 Prozent der Hunde frei“, schätzt die Spaziergängerin aus Nieder-Roden, die selbst täglich mit ihren Hunden draußen ist – mit Leine, versteht sich. Zynischer Kommentar eines Hundehalters ohne Leine: „Wir haben hier ja kaum noch Bodenbrüter.“ Seine Begleiterin: „Und wenn wir erwischt werden, bezahlen wir halt.“ (eh)

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