„Escape-Room“ für Rätselfreunde

Codes nur im Team zu knacken

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Batterien, Schallplatten, 8 mm-Filme, Drähte und weitere Zutaten ergaben die unterschiedlichsten Rätsel und mussten zum Teil erst mit Schwarzlicht sichtbar gemacht werden. 

Jügesheim - Entfesslungstricks sind für Zauberer sicherlich kein unbekanntes Terrain.

Als schlussendlich alle Schlösser geknackt waren, befanden sich zur Belohnung auch zwei Flaschen Sekt in der Kiste, um auf die gelungene Zusammenarbeit anzustoßen.

Für die Rätselfreunde des monatlichen Pub-Quiz-Abends im Maximal in Jügesheim war das Motto des Abends, „Escape-Room“, welches der Rodgauer Zauberer, Andreas Fleckenstein erstmals zur Rätselstunde mitgebracht hatte, allerdings etwas Neuartiges. Um von einem Rätsel zum nächsten zu gelangen, mussten die Knobler erst einmal den Schlüssel zum nächsten Schloss durchs Lösen anderer Aufgaben beschaffen und nicht selten auch von komplizierten Verschachtelungen befreien.
Immer am letzten Freitag im Monat findet in der Regel im Maximal der „Pub-Quiz-Abend“ nach britischer Tradition statt. Dort treten verschiedene Tische gegeneinander an, um knifflige Fragen zu diskutieren und zu beantworten, um Punkte für den Sieg zu sammeln. Doch nun waren die auf Konkurrenz eingespielten Tischgruppen dazu angehalten, zusammenzuarbeiten, um es überhaupt möglich zu machen, ein Rätsel zu lösen und so zum nächsten voranzuschreiten. Schließlich ging es darum, nach dem Lösen der neun Rätsel der neun Tische die finale Kiste, die sich auf der Bühne des Maximals befand und mit neun Schlössern versehen war, mit den neun Schlüsseln der einzelnen Tische aufzuschließen.

Wenn die Zusammenarbeit ins Stocken geriet, moderierte Andreas Fleckenstein, der Erfinder dieser besonderen „Escape-Room“-Variante das Geschehen. „Es gibt die unterschiedlichsten Herangehensweisen an solche Rätsel und dementsprechend muss ich auch auf die verschiedensten Weisen Hilfestellungen geben. Einige Leute sind sehr affin gegenüber Rätseln und andere tun sich eher schwer. Gerade bei solch unüblichen Rätseln muss man die Denkanstöße richtig dosieren“, erklärte er.

Auch der Verwunderung einiger Knobelfreunde hinsichtlich der Gegenstände, die sich in den Boxen befanden und zur Lösung der Rätsel beitragen sollten, schuf der routinierte Zauberer Abhilfe. Batterien, Schallplatten, 8 mm-Filme, Drähte und viele andere weitere Zutaten ergaben die unterschiedlichsten Rätsel und mussten zwecks Lösungsfindung kombiniert und irgendwie in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden.

Während an einem Tisch viele Plastikringe wie aus dem Kaugummi-Automaten den entscheidenden Hinweis lieferten, war am Paralleltisch die Farbe von „Smarties“ ausschlaggebend. Es mussten Codes entschlüsselt werden, die lediglich den Hinweis auf eine weitere Verschlüsselung gaben, die wiederum mit Schwarzlicht zunächst erst sichtbar gemacht werden musste, eine Single musste angehört und nach Hinweisen durchsucht, ein Draht mithilfe eines Feuerzeugs in die richtige Form gebracht und letztlich an anderen Tischen nach Hilfsmitteln gefragt werden.

Das Phänomen Escape Games

Als schlussendlich alle Schlösser an den einzelnen Tischen geknackt waren, befanden sich zur Belohnung in der großen Kiste auf der Bühne dann für alle Teilnehmer aber auch zwei Flaschen Sekt, um auf die gelungene Zusammenarbeit anzustoßen. Die Idee, etwas Variationsreichtum in den monatlichen Pub-Quiz-Abend im Maximal zu bringen, welche Andreas Fleckenstein zusammen mit den Verantwortlichen für den Pub-Quiz-Abend bei seiner jüngsten Zaubershow im Maximal ausgeklügelt hatte, mündete jedenfalls im Endeffekt in einen vollen Erfolg. (pjs)

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