Osterwold und Drogerie helfen Hospizstiftung

Frontmann der Rodgau Monotones kassiert ab

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Sie legen sich für die Hospizstiftung mächtig ins Zeug (von links): Stiftungsvorsitzender Dr. Nikos Stergiou, DM-Chefin Claudia Geiger, Monotones-Frontmann und Kassierer Peter Osterwold, Lothar Mark (Hospizstiftung und Rotary Rodgau), Yuzu Miyagawa (Rotary-Club Osaka), Alexa Stergiou und Sophia Stergiou vom Rotary-Club Rodgau.

Rodgau - Peter Osterwold, Leadsänger der Rodgau Monotones, legt sich für eine gute Sache ins Zeug. Bei der DM Drogerie in Hainhausen sitzt er am Samstag, 8. September, von 14 bis 15 Uhr an der Kasse.

Alles, was in dieser Stunde über seinen Scanner läuft, fließt der Hospizstiftung Rotary Rodgau zu: der gesamte Umsatz – ohne jegliche Abzüge. Am 8. September feiert die DM Drogerie in der Alfred-Delp-Straße ihr zehnjähriges Bestehen. Dabei wird von 14 Uhr bis 15 Uhr der Frontmann der Rodgau Monotones, Peter Osterwold, an der Kasse sitzen und die Kunden bedienen. Der an dieser Kasse erzielte Umsatz fließt in das Stiftungskapital der Hospizstiftung Rotary Rodgau. Sie errichtet am Wasserturm in Jügesheim ein Hospiz mit zwölf Gästezimmern. Spatenstich soll im Frühjahr 2019 sein.

„Der Bau des Hospizes ist für mich eine Herzensangelegenheit“, würdigt DM-Filialleiterin Claudia Geiger das segensreiche Projekt. „Wir möchten nicht nur der beste und günstigste Händler für Drogerieprodukte sein, sondern auch unseren Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft leisten. Hier wächst in Rodgau mit dem Hospiz etwas ganz Besonderes für die Menschen im letzten Lebensabschnitt in unserer Region.“

Peter Osterwold stellt sich am 8. September gerne in den Dienst der guten Sache, obwohl seine Zeit wegen eines Auftritts am Abend in Ober-Roden knapp ist. Getreu dem Motto: Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein, wird er versuchen, so viel wie möglich zugunsten der Stiftung einzukassieren.

Auch Dr. Nikos Stergiou, Vorsitzender der Hospizstiftung und Ärztlicher Direktor der Asklepios-Klinik Seligenstadt, ist an diesem Wochenende ausgebucht. Zunächst unterstützt er den Frontmann der Monotones, um dann nach Mitternacht beim 24-Stunden-Lauf die Nachtschicht im Rotary-Dream-Team anzutreten. „Nicht nur, dass wir hier den beliebtesten überregionalen Drogeriemarkt als Partner gewonnen haben, sondern auch das bürgerschaftliche Engagement des Drogisten begeistern mich. Der Mensch steht im Mittelpunkt. Hier treffen sich unsere Wertevorstellungen“, lobte er während eines Testlaufs an der Kasse, an der er Osterwold helfen möchte. Auf die Frage, was die Kunden kaufen sollen, rät er schelmisch: „Lieber fünf Artikel zu 100 Euro als hundert Artikel zu fünf Euro.“

Offenbach rockt zu den Rodgau Monotones

Um möglichst viele Kunden bedienen zu können, gibt es einen „Full-Service“. Bedeutet: Helfer packen an der Kasse ein und bringen die Tüten zum Wagen. An dem Tag selbst geht es kunterbunt zu. Bereits um 8 Uhr wird die DM-Party-Zone eröffnet. Auf dem Vorplatz startet ein buntes und kostenloses Programm. Auch für Kinder gibt es Unterhaltung. Ganztägig werden Getränke und Essen satt angeboten. (bp)

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