Mehr Genuss mit frischen Kräutern

Im Rodgauer Hospiz freut man sich über ein gespendetes Hochbeet

Spende aus der Nachbarschaft (von links): Thomas Schöneweg (Freunde des Wasserturms), Christina Dölle (Leiterin Hospiz), Jacqueline Höhn (Hauswirtschaft), Christine Kämmerling (Hauswirtschaft), Stephan Mathes (Freunde des Wasserturms).
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Spende aus der Nachbarschaft (von links): Thomas Schöneweg (Freunde des Wasserturms), Christina Dölle (Leiterin Hospiz), Jacqueline Höhn (Hauswirtschaft), Christine Kämmerling (Hauswirtschaft), Stephan Mathes (Freunde des Wasserturms).

Frisch zubereitetes Essen aus der Hausküche ist selbstverständlich im Hospiz am Wasserturm. Seit einigen Tagen kann das Essen noch frischer serviert werden, denn in einem Hochbeet im Garten wachsen zahlreiche Küchenkräuter. Für ein Kräuterbeet hatten sich die „Freunde des Wasserturms“ nach Absprache mit Hospizleiterin Christina Dölle entschieden. „Wir sind ja eigentlich direkte Nachbarn und da ist es selbstverständlich, dass wir das Hospiz unterstützen. Wir wollten aber nicht einfach Geld spenden“, erklärt Stephan Mathes.

Jügesheim – Da nach den Wünschen der Gäste des Hospizes gekocht wird, muss die Küche sehr flexibel sein und das Kräuterbeet macht es leichter. Christine Kämmerling, die für die Hauswirtschaft zuständig ist, erzählt: „Da hat man morgens einen Plan im Kopf, was man Kochen könnte und dann geht man durch die Räume und fragt nach den Essenswünschen. Wenn man dann wieder in der Küche zurück ist, kann man seinen eigenen Plan vergessen. Die Kräuter peppen die Gerichte noch etwas auf und je frischer sie sind, umso besser. Es geht gar nicht so darum, dass der Teller leer gegessen oder sich gesund ernährt wird, sondern einfach, um noch einmal etwas zu genießen. Dafür sind Kräuter schon sehr wichtig.“

Christina Dölle ergänzt: „Das Beet ist nicht nur für die Küche, sondern auch für unsere Gäste, die vielleicht zuhause oft im Garten tätig waren und nun hier die Kräuter anfassen können oder riechen oder auch vielleicht einfach nur mal wieder die Hände in die Erde stecken können. Das spüren, was man früher gemacht hat.“

Das Hochbeet wurde von der Firma Garten- und Landschaftsbau Schüler hergestellt, die auch für die richtige Erde gesorgt hat. Die Kräuter spendete die Gärtnerei Löwer und inzwischen sprießen Minze, Bohnenkraut, Beifuß, Salbei, Petersilie und andere Kräuter auch schon kräftig. (Von Axel Hampe)

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