Stadt bereitet Abstimmung unter veränderten Vorzeichen vor

Mehr Briefwähler in Rodgau erwartet

Ohne Wahlhelfer geht es nicht: Die Stadt baut auf Freiwillige, die die Wahl ermöglichen. Von der Notlösung, städtische Mitarbeiter zwangsweise zu verpflichten, hält Bürgermeister Hoffmann nichts. Die Bürgerbeteiligung schaffe Kontrolle und Transparenz meint er. 
Archivfoto: Wolf
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Ohne Wahlhelfer geht es nicht: Die Stadt baut auf Freiwillige, die die Wahl ermöglichen. Von der Notlösung, städtische Mitarbeiter zwangsweise zu verpflichten, hält Bürgermeister Hoffmann nichts. Die Bürgerbeteiligung schaffe Kontrolle und Transparenz meint er. Archivfoto: Wolf

In Rodgau werden am 14. März 2021 die Gemeindevertretung, der Kreistag und der Ausländerbeirat gewählt. Die Vorbereitungen laufen und neben den wahlrechtlichen Vorgaben hat der Fachbereich Wahlen auch diverse infektionsschutzrechtliche Vorgaben zu beachten. Das verstärkte Infektionsgeschehen durch das SARS-CoV2-Virus wirkt sich auch auf die Organisation der bevorstehenden Wahlen aus. Parteien und Wählergruppen, die bei der Kommunalwahl oder der Ausländerbeiratswahl antreten möchten, müssen ihre Wahlvorschläge bis Montag, 4. Januar, 18 Uhr, beim Fachbereich für Wahlen einreichen. Da für das Aufstellen und Einreichen der Wahlvorschläge strenge Formvorschriften gelten, wird jedoch empfohlen, die Vorschläge frühzeitig mit Terminvereinbarung abzugeben. Dann können eventuelle Mängel noch vor Fristablauf behoben werden.

Rodgau – Gesucht werden noch Helferinnen und Helfer für den Wahlsonntag. Für die Besetzung von 14 allgemeinen Wahllokalen und 14 Briefwahllokalen werden rund 250 ehrenamtliche Wahlhelfer gebraucht. Informationen zum Wahldienst oder Anmeldungen können über die Mail-Adresse wahlen@rodgau.de erfolgen. Die Mitarbeiter sind unter der Rufnummer 06106 6931214 oder 6931272 zu erreichen. Bürgermeister Jürgen Hoffmann appelliert insbesondere an jüngere Menschen, sich für die Demokratie zu engagieren und die Aufgabe eines Wahlhelfers zu übernehmen.

Die Zahl der Wahllokale wird reduziert. Die steigenden Infektionszahlen und die Verantwortung, sowohl für die Wahlberechtigten als auch für die Wahlorgane, fordert die Beachtung von Schutz- und Hygienemaßnahmen und damit Veränderungen bei den weitgehend bekannten Wahllokalen. Die allgemeinen Wahllokale werden auf Räumlichkeiten beschränkt, die die erforderlichen Abstandsregelungen möglich machen.

Der Fachbereich Wahlen wirbt für Verständnis, dass Wahllokale nicht mehr unbedingt in unmittelbarer Nähe der Bürger liegen können und längere Wegstrecken zurückzulegen sind. Alternativ besteht nach wie vor die Möglichkeit der Briefwahl. Die Anzahl der Briefwahllokale wird aufgrund der aktuellen Situation erhöht.

Da aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie bis zum Wahltag noch mit Anpassungsmaßnahmen zu rechnen ist, wird der FB Wahlen regelmäßig über die Wahlvorbereitungen informieren. (siw)

Ob diese Wahlhelfer wieder ihren Dienst tun? Freiwillige sind noch gesucht. Archivfoto: Weil

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