1. Startseite
  2. Region
  3. Rodgau

Neu: Punkte sammeln mit der Rodgaucard

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Simone Weil

Kommentare

Am Samstag soll die Rodgaucard an den Start gehen. Vorm Bioladen Haller trafen sich fast alle, die im Moment beteiligt sind.
Am Samstag soll die Rodgaucard an den Start gehen. Vorm Bioladen Haller trafen sich fast alle, die im Moment beteiligt sind. © Weil

Jetzt gibt es eine spezielle Bonuskarte für Rodgau: Mit der Rodgaucard können Kunden Punkte sammeln. Am Samstag geht es los.

Rodgau – Lokale Identität und Anbieter fördern, Bonuspunkte sammeln, Ehrenamtler würdigen und die Kundenbindung pflegen: Das alles ist mit der Rodgaucard möglich. Sie dient darüber hinaus am Strandbad Rodgau als Saisonkarte und regelt den Zugang.

Am kommenden Samstag, 9. April, geht die Initiative nun endlich an den Start. Ursprünglich war der Oktober angepeilt. 18 Akzeptanzstellen sind momentan dabei: Handel, Handwerker, Gastwirte, Dienstleister. Die Wirtschaftsförderung peilt mindestens die doppelte Anzahl bis zum Jahresende an, wie Bernhard Schanze sagte: „Wir brauchen den Zusammenhalt mehr denn je.“

Das Logo auf der Karte im Scheckkartenformat findet sich auf den Schaufenstern der beteiligten Betriebe wieder und signalisiert dem Kunden, wo er Punkte sammeln und einlösen kann. Zur Umsetzung der Initiative haben sich die Stadt Rodgau, Stadtwerke Rodgau, Gewerbeverein Rodgau und Rodgau erleben zusammengetan. Lokale Wertschätzung und Kundenbindung sind wichtige Anliegen der Initiatoren. „Wir haben das schon lange auf dem Schirm“, formulierte Bürgermeister Jürgen Hoffmann bei der Vorstellung des Starttermins. Er freut sich, dass die Karte so flexibel genutzt werden kann: So wollten die Stadtwerke sie mit ihrer Rodau-App verbinden. Rodgaus Gewerbevereinsvorsitzender Berthold Schüßler erläuterte, dass mit den Einkaufsgutscheinen seiner Organisation die Basis für die Rodgaucard geschaffen worden sei.

Die Karte schafft für die Betriebe eine ganz neue Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, weitere Kundenkreise zu erschließen oder die Kundenbindung zu erhöhen. In zwei wesentlichen Punkten soll sie sich von anderen Payback-Systemen unterscheiden: Einerseits zielt sie ausdrücklich auf die Einbeziehung von allen konsumnahen Anbietern – also weit über reine Einzelhandelsbetriebe hinaus. Andererseits möchte sie die Vereinswelt und die größeren Unternehmen in den Gewerbe- und Industriegebieten über Ehrenamtsvergütungen oder steuerfreie Sachzuwendungen einbeziehen.

Die Lesegeräte stellt die Stadt zunächst ein Jahr lang kostenfrei zur Verfügung. Für die kommenden Monate planen die Projektinitiatoren, weitere Funktionen schrittweise zu integrieren. Die Stadt möchte Fördermittel des Landes Hessen in das Projekt einfließen lassen.  (siw)

Auch interessant

Kommentare