Stadtwerke mustern Energiefresser aus

Rodgau bekommt fast 1100 neue LED-Straßenlaternen

Energiesparer: Ein Mitarbeiter der Stadtwerke Rodgau tauscht Quecksilberdampfleuchten in Straßenlaternen gegen LED aus.
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Energiesparer: Ein Mitarbeiter der Stadtwerke Rodgau tauscht Quecksilberdampfleuchten in Straßenlaternen gegen LED aus.

Rodgau wird heller, sicherer, effizienter, denn alte HQL-Straßenleuchten weichen LEDs.

Rodgau - Mit dem Austausch von 1 074 Straßenleuchten hat die Stadt Rodgau die Stadtwerke im April in einem Magistratsbeschluss beauftragt. Nun sind die Arbeiten in vollem Gange. Nach und nach weichen die alten Quecksilberdampfleuchten (HQL) modernen LEDs. Das teilen die Stadtwerke Rodgau in einer Pressemeldung mit.

„Unser Ziel ist es, bis Anfang September fertig zu sein“, erklärt Dietrich thor Straten von der Fachabteilung Stadtbeleuchtung die Umrüstung der Straßenlampen. „Das bedeutet einen Austausch von circa 30 Leuchten pro Tag.“ Während die LED-Beleuchtung in den Neubaugebieten bereits Standard ist, folgen nun die Stadtteile Jügesheim, Dudenhofen, Hainhausen und Weiskirchen. LED-Leuchten sind viel heller als die bisher üblichen Lampen. „Das verbessert nicht nur die Qualität der Beleuchtung, sondern erhöht auch die Sicherheit auf den Straßen“, sagt Stefan Lambert, der technische Betriebsleiter der Stadtwerke Rodgau. Um eine geeignete Ausleuchtung mit ausreichend großem Lichtkegel zu garantieren, wurde für jeden Standort eine Beleuchtungsberechnung durchgeführt.

Darüber hinaus überzeugen die hocheffizienten Leuchtmittel durch ihre hohe Lebensdauer – was die Wartungskosten deutlich reduziert – und eine Energieeinsparung von etwa 75 Prozent. Nach öffentlicher Ausschreibung hat der Magistrat den Auftrag an die Firma SPIE-SAG GmbH vergeben. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 444 000 Euro. Finanziert wird die Umrüstung durch das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP): 90 Prozent der Kosten trägt der Bund, die Stadt muss nur ein Zehntel der Kosten bezahlen. (Michael Löw)

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