Analyse bezieht Bürger ein

Wie zufrieden sind die Kunden? Online-Umfrage zur Hegelstraße

Was könnte am Einkaufsstandort Hegelstraße besser laufen? Die Stadt hat dazu eine Umfrage gestartet. 
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Was könnte am Einkaufsstandort Hegelstraße besser laufen? Die Stadt hat dazu eine Umfrage gestartet. 

Stimmen Angebot und Ladengröße? Wie sieht’s mit der Erreichbarkeit und Parkplätzen aus? Was ist mit Aufenthaltsqualität und Wohlfühlfaktor?

Rodgau – Antworten auf diese Fragen möchte die Stadt im Zuge einer Onlineumfrage von Kunden des Einkaufsstandorts Hegelstraße mit Toom, Edeka, Rofu, Belmodi, Haufler und Schuh-Welt bekommen. 

Wer sich beteiligen möchte, hat dazu bis 30. Juni im Internet zwei Möglichkeiten: einmal unter www.stadtumbau-rodgau.de oder unterwww.rodgau.de

Die Pro-Kopf-Kaufkraft im Einzelhandel liegt in Rodgau rund sechs Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Trotzdem fließen pro Jahr allein im Textilhandel zwölf Millionen Euro Kaufkraft aus der größten Stadt im Kreis nach Offenbach, Frankfurt oder Hanau ab. Diesen Trend will die Stadt stoppen. Nach dem gescheiterten Versuch, in Jügesheim nahe dem Rathaus eine ganz neue Einkaufsmeile zu etablieren, ging die Stadt dazu über, Ideen zur Stärkung bestehender Zentren zu entwickeln. Vor drei Monaten wurde das Planerteam WSW + Partner / cima Beratung + Management mit der Ausarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für das Quartier Hegelstraße in Dudenhofen beauftragt. Das Projekt ist Bestandteil des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK). Wegen Corona verbietet sich eine klassische Bürgerbeteiligung wie seither in Projektwerkstätten und mehr. Deshalb die Onlineumfrage zu wichtigen Rodgauer Themen und speziell zur Hegelstraße. Wo liegen dort die Stärken, wo die Schwächen?

Rodgau: Bürger und Immobilienbesitzer sollen sich an der Analyse und Planung der Hegelstraße beteiligen

Das untersuchte Gebiet ist 5,1 Hektar groß (ohne Spedition Keller und diverse Kleinbetriebe). Hinzu kommen 1,3 Hektar Brachflächen, die entwickelt sein wollen. 70 Betriebe arbeiten in dem Areal. „Wir reden mit allen Grundbesitzern und Investoren, die das möchten“, sagt Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Manche „Bestandsobjekte“ an der Hegelstraße wirkten „tendenziell störend“. Die Infrastruktur sei „überarbeitungsbedürftig“ und müsse in eine Richtung weiterentwickelt werden, „die die Menschen auch wirklich brauchen“. Alle Beteiligten sollten bei diesem Prozess mitgenommen werden.

VON BERNHARD PELKA

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