„Rodgau Open Industry-Festival“

Firmen werben für ihren Standort

+
Bei RP-Technik genossen die Gäste nicht nur den Rundgang durchs Firmengebäude, sondern auch den schönen Ausblick von der Terrasse der Kantine.

Rodgau - Eine prima Werbung für den Wirtschaftsstandort Rodgau war das erste „Rodgau Open Industry-Festival“. Elf Firmen aus dem Industriegebiet Jügesheim stemmten die Zwei-Tage-Veranstaltung und öffneten ihre Tore einer breiten Öffentlichkeit.

Eine Podiumsdiskussion zu Themen wie „Digitalisierung“ und „Fachkräftegewinnung“ sowie ein buntes Unterhaltungs- und Musikprogramm bereicherten das Festival. „Es schadet nichts, wenn Starke sich verstärken.“ Dieses Zitat von Goethe stellte Bürgermeister Jürgen Hoffmann zur Eröffnung des ersten „Rodgau Open Industry-Festival“ ins Zentrum seiner Ansprache. Der Rathaus-Chef skizzierte damit den Sinn der Veranstaltung: Einander kennenlernen, eventuell Allianzen schmieden, nach außen hin das immense Potenzial des Wirtschaftsstandorts Rodgau sichtbar machen, dafür werben und damit Nachwuchs- und Fachkräfte gewinnen.

Ausdrücklich lobte Hoffmann das große Engagement der Festival-Urheber Kegelmann Technik, Assion Haustechnik, CSP GmbH, Curman GmbH, Energieversorgung Rodau, Franks Car Wash, Autohaus Brass Gruppe, Harema, Mewa, RP-Technik und Stadtwerke.

Derweil zeigte Nachbar Assion Haustechnik seine edlen Produkte in der Badausstellung Elements.

In einer Diskussionsrunde auf dem Hauptveranstaltungsgelände bei den Stadtwerken widmeten sich die führenden Köpfe dieser Unternehmen zusammen mit Hoffmann und Landrat Oliver Quilling Themen wie „Chancen der Digitalisierung“, und „Fachkräftegewinnung“. Auch formulierten die Firmenchefs ihre Erwartungen an die Zukunft. Zuvor hatten sie ihre Betriebe und Geschäftsfelder in Kurzporträts knapp vorgestellt. Zum Thema Digitalisierung erläuterte Mitinitiator Stephan Kegelmann, es sei eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens, hierbei Schritt zu halten. Dirk Schneider von der Energieversorgung Rodau merkte an, grundlegende Werte wie Datenschutz und Datensicherheit dürften darüber nicht vergessen werden. Landrat Quilling warb dafür, „dass wir die Breitbandleistungen, die die Firmen brauchen, auch tatsächlich zur Verfügung stellen.“ Der Landkreis Offenbach sei in dieser Hinsicht zwar eine der am besten versorgten Regionen bundesweit. Trotzdem gebe es noch Verbesserungsbedarf. Überdies warb der Landrat dafür, dass nicht jede Stadt und Kommune im Landkreis ihr eigenes wirtschaftliches Süppchen kocht: „Wir müssen uns als Teil der Regionenmetropole Frankfurt Rhein-Main begreifen.“

Inklusives Sportfest in Rodgau: Bilder

An beiden Veranstaltungstagen nahmen sich die elf Firmen viel Zeit, um bei diversen Führungen von sich zu überzeugen und das Interesse von jungen Nachwuchskräften oder bereits ausgebildeten Fachkräften zu wecken. Harema-Chef Stefan Hammel zog ein vorläufiges Fazit: „Fürs erste Mal sind wir mehr als zufrieden. Ziel erreicht. Note Zweiplus.“ (bp)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare