Chance für Schulabgänger: Qualifizierungsprojekt „Rodgau 16 plus“ hat Plätze frei

Rodgau: Orientierung auf dem Weg zum Beruf

Die Holzwerkstatt ist eine Station im Qualifizierungsprojekt „Rodgau 16 plus“. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die ihnen den Weg in die Berufsausbildung erleichtern sollen. Sie werden nicht nur fachlich angeleitet, sondern auch sozialpädagogisch begleitet.
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Die Holzwerkstatt ist eine Station im Qualifizierungsprojekt „Rodgau 16 plus“. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen erwerben grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, die ihnen den Weg in die Berufsausbildung erleichtern sollen. Sie werden nicht nur fachlich angeleitet, sondern auch sozialpädagogisch begleitet.

Das Qualifizierungsprojekt „Rodgau 16 plus“ hat zurzeit einige Plätze frei. Es bietet eine Chance für Schulabgänger, die noch nicht wissen, wie es für sie weitergehen soll.

Rodgau - Trotz der Corona-Pandemie ist es dem Projektteam in den letzten Monaten gelungen, einige junge Leute in eine Ausbildung oder in eine weiterführende Schule zu vermitteln. Nun können wieder neue Teilnehmer einsteigen.

Junge Menschen zwischen Schule und Beruf können sich im Projekt „Rodgau 16 plus“ orientieren und ihre Fähigkeiten besser kennenlernen.

Die Jugendlichen arbeiten an verschiedenen Einsatzstellen: im Handwerk, in Kindertagesstätten, im Büro oder in der Pflege. Einmal pro Woche besuchen sie die Schule, um wichtige Grundkenntnisse aufzufrischen. Außerdem gibt es ein wöchentliches Bewerbungstraining. Die Jugendlichen werden nicht nur fachlich angeleitet, sondern auch sozialpädagogisch begleitet. Dadurch sollen sie fit für den Start in eine Ausbildung werden.

Die Projektteilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro pro Monat und bekommen das hessische Schülerticket bezahlt.

Junge Leute, die im Kreis Offenbach wohnen, ihre Schulpflicht absolviert haben und mindestens 16 Jahre alt sind, können sich bewerben. Unverbindliche Probetage sind möglich.

„Der Bereich Handwerk ist schon relativ gut gefüllt, in den Kindertagesstätten ist noch die eine oder andere Stelle verfügbar“, sagt Meik Hoch, der die Jugendlichen sozialpädagogisch begleitet. Wegen der Corona-Pandemie sei die Lage für junge Menschen sehr unklar. Manche Bewerber um Ausbildungsplätze hätten sich vorsorglich auch bei „Rodgau 16 plus“ gemeldet, berichtet Meik Hoch: „Wir ermutigen sie, über Praktika noch in den ersten Stellenmarkt hineinzukommen.“ Jeder, der das erreicht, macht wieder einen Platz im Qualifizierungsprojekt frei.

12 bis 14 junge Leute können bei „Rodgau 16 plus“ mitmachen. Sie erhalten einen Vertrag für ein Jahr. Doch die meisten bleiben nicht so lange: Wer einen Ausbildungsplatz, eine Arbeitsstelle oder einen Platz in einer Bildungseinrichtung findet, kann jederzeit aufhören. Auf diese Weise werden im Lauf des Jahres immer wieder Plätze frei. Meik Hoch: „Es gibt kein festgelegtes Startdatum.“

Die Berufswünsche der jungen Männer haben oft mit Metallverarbeitung oder Autos zu tun. Junge Frauen zieht es eher in kaufmännische Berufe, in den Einzelhandel oder in die Ausbildung zur Erzieherin. (eh)

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