Rodgau

Rotarier wollen mit neuem Präsidenten durchstarten

An der Spitze der Rodgauer Rotarier steht nun Dr. Nikos Stergiou (links) mit Ehefrau Nicole Stergiou (rechts). In der Mitte: Petra Sahm-Neuendorff und Herbert Sahm.
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An der Spitze der Rodgauer Rotarier steht nun Dr. Nikos Stergiou (links) mit Ehefrau Nicole Stergiou (rechts). In der Mitte: Petra Sahm-Neuendorff und Herbert Sahm.

Die Rotarier in Rodgau sind rotiert: Es gibt einen neuen Präsidenten. Er ist zugleich auch Vorsitzender der Hospizstiftung Rotary Rodgau.

Rodgau – Zur Jahresmitte rotieren die Rotarier. Herbert Sahm überreichte die Präsidentenkette an Nikos Stergiou, der zugleich auch Vorsitzender der Hospizstiftung Rotary Rodgau ist. Ein einzigartiges Jahr hatte Herbert Sahm zu bewältigen. Neben vielen rotarischen Aktivitäten, wie Spenden für Polioschutz, Patenschaft für ein Krankenhaus in Ghana, Teilnahme am 24-Stunden-Lauf und Spenden zu Gunsten Gemeinsam mit Behinderten, Kirchturmsanierung in Jügesheim, Radsportevent am Hohlen Buckel, Brauereiführung beim rotarischen Freund Robert Glaab und die Studienreise nach Jerusalem zur Clubfreundin Anne Podborny, die für die Diakonie tätig ist, rundeten das Jahr ab.

Es kamen noch große Ereignisse der Hospizstiftung mit jeweils mehreren hundert Gästen dazu. Angefangen von Richtfest, über Grundsteinlegung, Tage der offenen Tür, den Einweihungsfeierlichkeiten mit zahlreichen Vertretern der öffentlichen Verbände aus Politik und Wirtschaft und vielen Spendern war es ein bewegtes Jahr, das fand mit dem „Lockdown“ ein unerwartetes Ende.

Doch Dank Past-Präsident und IT-Experte Harald Flex ging es online und mit deutlich höherer Präsenz der Mitglieder weiter. „Das ehrenamtliche Engagement hat eine Spitzenstellung bei den Mitgliedern im Rotary Club Rodgau erreicht“, sagte Sahm zum Ende seiner Amtszeit.

Es gab aber auch traurige Momente. Mit Jürgen Hagenlocher verloren die Rodgauer Rotarier nicht nur einen Freund, sondern ein außerordentlich engagiertes Mitglied und früheren Präsidenten.

Sahm erinnerte anlässlich der Übergabe die Mitglieder daran, nicht nachzulassen und Gutes zu tun, Projektpaten zu bilden und sich dafür einzusetzen, dass die Welt ein kleines Stück besser wird. Das Motto hatte Sahm bereits zum Amtsantritt verkündet: „Nur gemeinsam schaffen wir alles.“

Sich so zu engagieren, muss man wollen und können, hatte bereits der neue Präsident, Nikos Stergiou, den Rotariern mit auf den Weg gegeben: „Wenn jeder gibt und tut, was er kann und von keinem zu viel verlangt wird, dann eröffnen wir mit Rotary Möglichkeiten.“ Und davon möchte der neue Präsident viel Gebrauch machen.

So hat der rührige Präsident zum Tag der Heimat am 3. Oktober bereits die Fäden geknüpft zu einem rotarischen Club in Saalfeld (Thüringen), um dort eine Stipendiatin bei ihrer weiteren Ausbildung als Unesco-Botschafterin im Studium zu unterstützen. Distriktübergreifend sind auch Veranstaltungen mit dem Nachbarclub Darmstadt/Dieburg geplant. Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen steht auf dem Programm. Dazu gehören gesunde Ernährung und das Vermeiden der Gewichtszunahme. (siw)

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