Lehrer nach Behandlungsfehler angeklagt

Wespenstich endet vor Gericht

Rodgau - Zwei Lehrer stehen wegen Körperverletzung vor Gericht, nachdem sie einen Schüler wegen eines Wespenstichs behandelt hatten. Sie fügten dem damals 14-Jährigen aus der Heinrich-Böll-Schule in Nieder-Roden eine Brandblase zu. Die entzündete sich dann.

Der Jugendliche musste sechs Monate einen medizinischen Handschuh tragen, konnte ein Praktikum nicht antreten.
Die Klassenfahrt in die Jugendherberge Zell an der Mosel sollte für die achte Klasse der Heinrich-Böll-Schule ein Höhepunkt des Schuljahres werden. Zumindest für einen der Jugendlichen wurde sie allerdings zum Fiasko. Und für die zwei Begleitlehrer ebenfalls. Der Aushilfslehrer und seine Kollegin behandelten den Schüler wegen eines Wespenstichs mit einer äußerst rabiaten Methode: Der Pädagoge erhitzte den Griff einer Gabel mit einem Feuerzeug und brannte den Stich an der rechten Hand quasi aus. Es bildete sich eine große Brandblase. Die wurde geöffnet, eingecremt, die Hand nach einigem Hin und Her schließlich verbunden. Die Lehrer gingen mit ihrem Patienten nicht zum Arzt. Auch informierten sie nicht die Eltern des jungen Mannes. Er selbst konnte nicht zuhause anrufen. Die Schüler mussten auf der Klassenfahrt ihre Handys abgeben.

Der Vorfall liegt nun schon fast eineinhalb Jahre zurück. Jetzt beschäftigt sich das Amtsgericht in Cochem damit. Dort müssen sich die Lehrer wegen Körperverletzung verantworten. Für den Aushilfspädagogen hat das böse Folgen. Er findet wegen des laufenden Verfahrens derzeit keinen Job. Seine Kollegin unterrichtet noch an der Heinrich-Böll-Schule.

Nebenkläger ist in dem Prozess die Familie des Jungen. Sie vertritt Rechtsanwalt Karl Kühne-Geiling aus Dietzenbach. Er berichtet, sein Mandant habe Verbrennungen zweiten und dritten Grades und damit große Schmerzen erlitten. Der junge Mann habe ein halbes Jahr einen Schutzhandschuh tragen müssen. Ein Praktikum in einer Schreinerei habe er nicht antreten können.

Der Jurist sagt, sicher hätten es bei der Behandlung des Wespenstichs „alle gut gemeint“, jeder habe helfen wollen. Das sei aber leider ins Gegenteil abgeglitten. Der Schüler habe einen Eispack auf den Stich legen wollen und sei dann von dem Aushilfslehrer dazu überredet worden, die Blessur mit Hitze zu behandeln. Was im Mai 2017 daraus wurde, führt nun zum Gerichtsverfahren in Cochem.

Kühne-Geiling erläutert, dass die Schulleitung sofort auf stur geschaltet habe, als die Eltern sich empört hätten. „Es wurde abgewiegelt, zurückgewiesen und verniedlicht. Das hat die Eltern nur noch mehr geärgert und empört.“ Erst wegen der unmöglichen Haltung der Schulleitung sei das Ganze „dann hochgekocht“.

Inzwischen läuft nicht nur der Prozess am Amtsgericht in Cochem um die strafrechtlichen Konsequenzen, sondern ein weiteres Wespenstichverfahren vor dem Landgericht Koblenz. Dort geht es im Zivilprozess um Schmerzensgeldforderungen. Sie dürften um die 5000 Euro liegen.

Mann mit 45 Kilo schwerem Bienenschwarm bedeckt

Der chinesische Barkeeper She Ping hat sich eine Art Ganzkörperanzug aus einem einen 45 Kilo schweren Schwarm von 460.000 Bienen

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Das Amtsgericht Cochem verhandelt wieder am nächsten Donnerstag. Dann wird es unter anderem um die Frage gehen, ob der damals 14-Jährige in die Behandlung mit der brandheißen Gabel einwilligte oder nicht. Überdies soll ein Rechtsmediziner klären, ob es sich um Verbrennungen zweiten und dritten Grades gehandelt habe. Auch soll er darüber aufklären, ob es sich bei der Wärmebehandlung von Insektenstichen um eine medizinisch anerkannte Methode handele und bis zu welcher Temperatur solche Wärmebehandlungen keine Verletzungen nach sich ziehen. Knackpunkt wird auch sein: Sind durch die Verbrennungen dauerhafte Schäden zu erwarten?

Was sagt die Leitung der Heinrich-Böll-Schule (HBS) zu dem schlimmen Schlamassel? Petra Fischer, aktuelle HBS-Chefin, war zum Zeitpunkt der Klassenfahrt noch nicht im Amt. Zu dem laufenden Verfahren mochte sie sich gegenüber unserer Zeitung gestern nicht äußern. (bp)

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