Gut gerüstet

In Rodgau streut erstmals der Winterdienst 

Das Salzsilo des Bauhofs für den Winterdienst an der Philipp-Reis-Straße ist gut gefüllt und deswegen auch entsprechend gerüstet für mögliche Wintereinbrüche.
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Das Salzsilo des Bauhofs für den Winterdienst an der Philipp-Reis-Straße ist gut gefüllt und deswegen auch entsprechend gerüstet für mögliche Wintereinbrüche.

Auf dem Bahnsteig ist es glatt, auf Straßen und Bürgersteigen auch: Der zweite Tag des neuen Jahres ruft mit seiner kalten Wetterlage und überfrierender Nässe erstmals in der kalten Jahreszeit den Winterdienst der Stadtwerke auf den Plan.

Rodgau – Auch wenn viele Bürger und Schüler noch frei haben, so tritt die Glätte just während des Berufsverkehrs in der Zeit zwischen 6 und 6. 30 Uhr auf und behindert den Verkehr.

Wie Stadtwerke-Chef Markus Ebel-Waldmann mitteilt, waren gestern Morgen das erste Mal in diesem Winter über 20 Mitarbeiter mit allen zur Verfügung stehenden Fahrzeugen unterwegs, um Straßen, Brücken und wichtige Zugänge zu den S-Bahn-Stationen abzustreuen. Insgesamt seien auf 110 Straßenkilometern gut sieben Tonnen Streusalz aufgebracht worden, erläuterte Ebel-Waldmann.

Überall wo die Streupflicht besteht, sind die Stadtwerke mit Streusalz und Sonderstreumitteln unterwegs, Nebenstraßen bleiben dabei außen vor. „Die Lager sind voll und wir sind gut gerüstet“, meint der Stadtwerke-Chef. Gut 100 Tonnen Streusalz stehen dem Winterdienst insgesamt zur Verfügung. Er sei allerdings nicht traurig, wenn sie davon keinen Gebrauch machen müssten, sagte Ebel-Waldmann.

Da es in den kommenden Tagen wieder deutlich wärmer werden soll, sieht es auch momentan nicht so aus, als wäre das Streusalz sehr gefragt. Ein milder Winter wie im vergangenen Jahr macht das Streuen von Straßen und Gehwegen nämlich einfach überflüssig.

siw

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