Stadtwerke Rodgau installieren eine mobile Stadtreinigung

Saubermacher sind unterwegs

Saubermacher auf dem Puiseauxplatz.
+
Hilmar Sextro, Marcel Muhn, Margarete Wenzel und Sven Anslinger (von links) sorgen für Sauberkeit und Sicherheit.

Eine neue Saubertruppe der Stadtwerke wird ab sofort für ein gepflegtes Stadtbild in Rodgau sorgen. Die drei neuen Mitarbeiter (eine Frau, zwei Männer) sind bereits mit ihren Elektroautos unterwegs, um Abfall aufzusammeln, der eben nicht im Mülleimer gelandet ist.

Rodgau – Sie leeren die öffentlichen Papierkörbe im gesamten Stadtgebiet und säubern Parkanlagen und städtische Grünflächen, insbesondere Spielplätze. Außerdem pflegen und reinigen sie alle Entsorgungsanlagen und öffentliche Plätze. Zusätzlich soll das Trio wild entsorgten Müll je nach Größe entweder sofort mitnehmen oder aber dem städtischen Bauhof melden. Stadtwerkechef Markus Ebel-Waldmann kündigte an, das Projekt nach sechs bis zwölf Monaten auf seine Effektivität überprüfen und eventuell noch weiter ausbauen zu wollen.

Bei der Vorstellung des neuen Sauber-Trios auf dem Puiseauxplatz in Nieder-Roden beschrieb Bürgermeister Jürgen Hoffmann ein Dilemma: „Eigentlich wollen wir das Team gar nicht brauchen“, sagte er. Der Verwaltungschef ließ keinen Zweifel aufkommen, dass Bürger trotz der Verstärkung durch die mobile Reinigung nicht aus der Pflicht entlassen sind, selbst für das Erscheinungsbild ihrer Stadt zu sorgen, indem sie Papierkörbe nutzen und keinen Abfall hinterlassen, wenn sie unterwegs sind.

Stefan Lambert, technischer Betriebsleiter der Stadtwerke Rodgau, freut sich außerdem über eine Neuerung in der Abteilung Infrastrukturmanagement: Straßenbegeher Hilmar Sextro ist mit einem praktischen Tablet ausgestattet worden, das eine spezielle Software für die mobile Straßenkontrolle enthält.

Alle Straßen, ob Hauptverkehrsstraße oder Feldweg, müssen im Sinne der Verkehrssicherungspflicht nach definierten Intervallen begangen werden. Die Software erlaubt es, Routen zu definieren und auf einer Karte farblich anzuzeigen. Gehweg- oder Asphaltschäden kann Sextro dann per GPS auf der Karte markieren, fotografieren und mit einer Beschreibung versehen. Im Büro werden die Daten heruntergeladen, geprüft, priorisiert und im Anschluss nach Wichtigkeit dem Bauhof zur Instandsetzung gemeldet. Bei der erneuten Begehung kann der Mitarbeiter prüfen, ob der Schaden noch vorliegt oder ihn als erledigt markieren.

Das System ist ein wertvolles Arbeitsmittel für die gesamte Abteilung, denn es protokolliert alle Schritte und verschafft sowohl einen guten Überblick über den Gesamtzustand der Straßen als auch über den Fortschritt von Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten. (siw)

» Angemerkt

So sieht sie aus, die Bekleidung der mobilen Stadtreinigung der Stadtwerke.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare