Rohbau an der Weiskircher Straße ist so gut wie fertig

Sportfreunde Rodgau danken Investoren

Unter Einhaltung der Vorsichtsregeln wurde das Treffen der geldgeber tauch fotografisch festgehalten.
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Unter Einhaltung der Vorsichtsregeln wurde das Treffen der geldgeber tauch fotografisch festgehalten.

Beinahe abgeschlossen ist der Rohbau der EVO Sportfabrik, der neuen Halle der Sportfreunde Rodgau. Das berichtet der Verein in einer Pressemeldung. Die Sporthalle wird 30 mal 15 Meter groß. Über der Halle befinden sich auf derselben Fläche im zweiten Stock drei große Sporträume. Rings um die Halle gruppieren sich in drei Geschossen weitere Räume, die teils dem Sport dienen, in denen sich aber auch die Geschäftsstelle, die Haustechnik, Bistro, Küche, WCs, eine Werkstatt sowie Umkleiden und Duschen befinden.

Rodgau - Das Gebäude zeige bereits eindrucksvoll die Vielfalt der Möglichkeiten für Sport und Kultur durch das umfassende Raumangebot. „Eine Sporthalle, die allen Bürgerinnen und Bürgern, Alt und Jung in Rodgau für viele Jahrzehnte zur Verfügung stehen soll.“

Das sei ein guter Zeitpunkt für den Vorstand, im Namen aller Mitglieder den Personen zu danken die bereit waren, ihr Geld in dieses gemeinnützige Vorhaben zu investieren. „Sie zeigten damit ihr Interesse am Sport und der dafür notwendigen Infrastruktur in Rodgau. Dazu das Vertrauen in die Zukunft dieses Sportvereins.“ Der Erfolg der Finanzierungsaktion sei „überwältigend“ gewesen. „In verschiedenem Umfang übernahmen viele Personen Anteile. So konnte der Verein ein wesentliches Standbein in der Finanzierung sichern.“

Die Pandemie habe ein großes Richtfest verhindert, auf dem eine Danksagung an alle Engagierten gedacht war. So beschränkte sich eine Einladung des Vereins nun auf den Personenkreis mit den höchsten Investitionssummen. Für die Einwerbung und Verwaltung der privaten Investitionen hat sich die Internetplattform Xavin angeboten, die sich als Dienstleister gerade für gemeinnützige Träger bewährt hat. In deren Konzept waren verschiedene Prämien vorgesehen. Für die höchste Stufe gab es eine Sonderanfertigung eines Kapuzenpullovers, besser bekannt als Hoodie. Zu deren Gestaltung erklärte sich Till Eser bereit. „Mit seinem Motiv eines Puzzles, zu dem alle ihr Teilchen beigetragen haben, landete er ebenso einen Volltreffer wie mit der grafischen Gestaltung“, heißt es weiter.

Die persönliche Danksagung erfolgte bei einem Treffen auf der Baustelle. Bei Rundgängen in Kleingruppen informierten der Vorsitzende Rudi Ott und seine Vorstandskollegen Bernd Fritscher und Günter Friedrich über Stand und Ziel der Baumaßnahme. Fragen beantwortete auch Architekt Stephan Mathes.

Zeitnah erhalten nun auch alle anderen Geldgeberinnen und Geldgeber den zugesagten Gutschein für die nächste kulinarische Woche. „Zunächst ist nur ein schriftlicher Dank möglich. Folgen soll aber ein Treffen auf der Baustelle, sobald es die Umstände ermöglichen.“  (bp)

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