Kreis Offenbach

„Sportler des Jahres 2019“ in Rodgau geehrt: Corona-Pandemie verzögerte den Festakt

Der Erste Stadtrat Michael Schüßler (Zweiter von rechts) und Sportdezernent Winno Sahm (Fünfter von rechts) ehrten die Tanzformation „Calida“ als Sportler des Jahres 2019 und würdigten die Ausnahmeleistung der männlichen HSG-A-Jugend, die in die Bundesliga aufgestiegen ist.
+
Rodgaus Erster Stadtrat Michael Schüßler (Zweiter von rechts) und Sportdezernent Winno Sahm (Fünfter von rechts) ehrten die Tanzformation „Calida“ als „Sportler des Jahres“ 2019 und würdigten die Ausnahmeleistung der männlichen HSG-A-Jugend, die in die Bundesliga aufgestiegen ist.

Lange verhinderte Corona den Festakt für die „Sportler des Jahres“ 2019 in Rodgau. Nun durften sich nicht nur die Tänzerinnen von „Calida“ der SG Nieder-Roden freuen.

Nieder-Roden – Eingebettet war die Verleihung in einen Festakt in Rodgau auch zu Ehren der männlichen A-Jugend der HSG Nieder-Roden, der Historisches gelang: der Aufstieg in die Jugendbundesliga. Gleich mehrere Redner würdigten die Leistungen der Ausnahmesportlerinnen und -sportler bei der Verleihung des Pokals an die „Sportler des Jahres“ 2019.

Allen voran SG-Präsident Karl-Heinz Kohl oder für die TG Nieder-Roden Vorsitzender Peter Wade. Thorsten Weiland (Jugendleiter HSG) dankte beim Festakt nicht nur den Trägervereinen der Spielgemeinschaft, sondern auch den Eltern der Ausnahmehandballer: „Ohne die Stunden, die ihr für eure Kinder aufbringt, wäre das nicht möglich.“

Gute Worte, aber auch einen Scheck, gab es dann vom SGN-Schatzmeister Stefan Hannemann. Erster Stadtrat Michael Schüßler lobte hernach, die Geehrten hätten Rodgau „weithin bekannt gemacht“. Die Laudatio auf „Calida“ und das Handballteam hielt Sportdezernent Winno Sahm. Er dankte den jungen Damen für ihre Geduld und erinnerte an die spannende Geschichte, die sie zum Erfolg geführt hatte.

Tanz-Gruppe „Calida“ sind „Sportler des Jahres“: Gutes Ergebnis bei WM im Jazztanz und Modern Dance

„Calida“ war 2019 überraschend als Nachrücker zur Weltmeisterschaft im Jazztanz und Modern Dance nach Polen gereist und hatte sich wacker geschlagen. Binnen kürzester Zeit brachten Sponsoren (Hauptverein, Tanzabteilung, Stadt Rodgau, Kreis Offenbach und Privatleute) in einer Hauruckaktion die hohen Kosten (etwa die Flugkosten) auf – und los ging’s. Abteilungsleiterin Eileen Thier wiederum schilderte den Gäste die Geschichte der Formation: „Calida“ wurde 2012 unter Leitung von Alica Grein gegründet.

Freude in Rodgau: Den von unserer Zeitung gestifteten Pokal für die „Sportler des Jahres“ 2019 überreichte Redaktionsleiter Bernhard Pelka an die Tanzformation „Calida“. Mitte: Trainerin Alica Grein.

Im Alter von sechs Jahren hatten die Mädchen schon einen besonderen Start und qualifizierten sich im zweiten Jahr in der Kinderliga für die deutsche Meisterschaft. In der Jugendlandesliga belegten die Talente dann Platz eins: Aufstieg. In der Jugendverbandsliga folgte die Qualifikation zur Regionalmeisterschaft Süd-Ost.

2019 schließlich qualifizierten sich sechs Tänzerinnen der Formation als small group für den Deutschlandpokal, belegten im Finale als beste hessische Gruppe Platz sechs und durften als Nachrücker zur WM. Dort machten sie im Team Germany in persönlicher Bestleistung ihre Trainerin und die mitgereisten Eltern mehr als stolz. (bp)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare