Rita Stein bringt ihre Gedanken in Gedichtform zu Papier

Talent wiederbelebt

Rita Stein dichtet für ihr Leben gern.
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Rita Stein dichtet für ihr Leben gern.

Nieder-Roden – Rita Stein ist ein sehr kreativer Kopf. Die Rodgauer kennen die gebürtige Frankfurterin vielleicht aus einigen kleinen Fernsehrollen im „Taunuskrimi oder im „Fall für 2“ oder dem „Kriminalreport“ von ARD und WDR. Im Rampenlicht stand sie aber auch als Tenor-Saxophonistin und Managerin der Band „Saxomaniacs“, die gerne zum Beispiel von den Betreibern der Bieberer Käsmühle gebucht wurden.

Aktuell findet die reiselustige 70-Jährige indes hauptsächlich Gefallen an ganz anderer Hobby-Kunst: nämlich am Dichten. Zumindest dann, wenn sie in ihrer Wohnung in Nieder-Roden nicht gerade wieder ein Bündel selbst gestrickter Mützen und Schals für die Frankfurter Bahnhofsmission fertig macht.

Aktiv war Rita Stein auch in der Bürgerhilfe Rodgau. Und die frühere Chefsekretärin und Betriebswirtin führte während ihrer Auswandererjahre in den Jahren zwischen 1992 und 1998 in der Dominikanischen Republik eine eigene Schneiderei und produzierte sogar eine TV-Sendung.

Jetzt sind es also Gedichte. Das führt die Frau mit den vielen Talenten zurück in ihre Kindheit und Jugendjahre. „Ich habe schon immer gerne gedichtet. Immer nur für mich selbst und weil es Spaß gemacht hat“, erinnert sich die jung gebliebene Seniorin gerne. „Gebet der Blumenkinder“ oder „Blaue Nacht“ hießen manche der früheren Gedichte von ihr verträumt.

Die Corona-Krise animiert sie nun zu neuen Taten. „Ich hatte eine längere Pause. Aber jetzt ist die Lust wieder da, zu schreiben.“ Gedichtet wird auch aus einem weiteren Grund, der nachdenklich stimmt: „Um Gedanken loszuwerden, weil ich niemand habe, mit dem ich mich austauschen kann.“      bp

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