Tragisches Unglück in Rodgau

Tod auf dem S-Bahn-Gleis

Polizeiauto mit Absperrung (Symbolbild).
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Auf der S-Bahn-Strecke bei Rodgau wurde eine Person getötet (Symbolbild).

Zwischen Dudenhofen und Jügesheim wurde am Mittwoch kurz nach 21 Uhr ein Mensch von einem S-Bahn-Zug überfahren. Die Person war sofort tot. Der Unfallort befand sich unter der Brücke der Kreisquerverbindung. Die Einzelheiten sind noch nicht völlig geklärt. Zunächst ließ sich nicht einmal sagen, ob es sich bei der getöteten Person um einen Mann oder eine Frau handelte.

Rodgau - „Bisher sieht alles nach einem Suizid aus“, berichtet der Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Frankfurt, Ralf Ströher. In der Nähe wurde ein herrenloses Fahrrad aufgefunden. Ein Zaun soll an dieser Stelle das Überqueren der S-Bahn-Strecke verhindern.

Die etwa 50 Fahrgäste der S-Bahn in Richtung Offenbach konnten nach einiger Zeit in einen anderen Triebwagenzug umsteigen, der auf dem Parallelgleis herangeführt wurde. Dazu wurden Brückenteile zwischen die Türen der beiden Züge gelegt.

Der Lokführer wird psychologisch betreut.

Die Feuerwehr Rodgau sicherte die Einsatzstelle ab und leuchtete sie aus. Die 31 Feuerwehrleute waren bis kurz vor 1 Uhr vor Ort.  (eh)

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren.

Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de. Hilfe bietet auch der Krisendienst Frankfurt unter 069-611375. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.bsf-frankfurt.de.

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