Rogau plant ein weiteres Quartierszentrum

Treffpunkt für alle Generationen in Nieder-Roden

Stadtrat Michael Schüßler mit dem Modell des Quartierszentrums. Es soll zwischen der Schulsporthalle (links) und der Flüchtlingsunterkunft entstehen (rechts, oben).
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Stadtrat Michael Schüßler mit dem Modell des Quartierszentrums. Es soll zwischen der Schulsporthalle (links) und der Flüchtlingsunterkunft entstehen (rechts, oben).

Stadt Rodgau und Kreis Offenbach haben eine Absichtserklärung darüber getroffen, wie sich Schulen und Kitas in Rodgau unter Mitwirkung des Kreises in Zukunft weiterentwickeln könnten. Zu den geplanten Vorhaben gehört der Neubau eines barrierefreien Quartierszentrums für alle Generationen.

Rodgau - Vorbehaltlich der Zustimmung des Stadtparlaments soll der Komplex auf einem 4544 Quadratmeter großen Gelände zwischen der Sporthalle der Schule am Bürgerhaus und der Flüchtlingsunterkunft entstehen. Der Kreis wird dieses Gelände der Stadt Rodgau für das Neubauprojekt überlassen. Der Bolzplatz dort wird dafür Richtung Rodau verlegt. Das teilt Erster Stadtrat Michael Schüßler mit, zu dessen Ressorts die Kitas und Familienzentren gehören. „Es wird kein Geld fließen für das Gelände. Die Überlassung wird in Form einer Gestattung abgewickelt“, erläutert der Dezernent. Dieses Modell habe sich in Rodgau bereits bewährt: Etwa beim Bau der Schulbetreuung an der Wilhelm-Busch-Schule. „Die hat die Stadt Rodgau auch auf Kreisgelände für die Schulkinder gebaut.“

Die Pläne für das neue Quartierszentrum in Nieder-Roden, das ähnlich wie jenes in Jügesheim am Alten Weg funktionieren soll, sind so weit fortgeschritten, dass im Rathaus bereits ein Modell mit konkreter Raumaufteilung gebaut worden ist. Im Erdgeschoss könnte eine Kita mit sechs Gruppen unterkommen. Im ersten Stock (erreichbar über Aufzug) sollen dann die Räume für die diversen Interessen von Kindern, Familien und Senioren sein. „Wir wollen keine reine Orientierung auf Kinder und junge Familien, sondern einen Treffpunkt für alle Generationen“, schildert Schüßler erste Ideen.

„Bildung, Unterhaltung, Gemeinschaft – und noch vieles mehr unter einem Dach. Und das in unmittelbarer Nähe – also gut erreichbar – zum Alt-Ort“, wirbt der Stadtrat für das Bauvorhaben. Er wird sich dafür engagieren, dass im städtischen Finanzhaushalt schon 2022 Geld für das Projekt bereitgestellt wird.  (bp)

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