Rodgau: Große Wertschätzung für das Team am Wasserturm

Verbeugung vor der Hospizarbeit

Begeisterung für Hospizläufer Gunter Lutzi (Vierter von rechts): der Vorstand von Besi & Friends mit Michael Schüßler, Andreas Beseler, Christian Schierhorn, Fred Reiss, die Hospizleitung Christina Dölle mit ihren Mitarbeitern Julia Lange, Oliver Drago, Annika Stadtmüller, Corona Günter, Rita Sauer, Vanessa Ackermann, Klaudia Smoydzin Schwester Heike sowie vom Hospiz Bensheim Denis Friebel und Elke Mayer.
+
Begeisterung für Hospizläufer Gunter Lutzi (Vierter von rechts): der Vorstand von Besi & Friends mit Michael Schüßler, Andreas Beseler, Christian Schierhorn, Fred Reiss, die Hospizleitung Christina Dölle mit ihren Mitarbeitern Julia Lange, Oliver Drago, Annika Stadtmüller, Corona Günter, Rita Sauer, Vanessa Ackermann, Klaudia Smoydzin Schwester Heike sowie vom Hospiz Bensheim Denis Friebel und Elke Mayer.

Einen Tag großer Wertschätzung seiner Arbeit erlebte gestern das Team des Hospizes am Wasserturm. Repräsentanten gleich zwei maßgeblicher Förderer der Hospizarbeit zollten mit ihrer Anwesenheit und ihrem Engagement für die gute Sache Respekt und Anerkennung: die Stiftung Besi & Friends und Privatmann Gunter Lutzi.

Rodgau - Der ehrenamtliche Helfer im Bensheimer Hospiz wandert derzeit in Hessen von Hospiz zu Hospiz. Es ist ihm eine Herzensangelegenheit, damit auf die segensreichen Dienste des Personals aufmerksam zu machen. Dafür sammelt er Spenden. 25 Stationen wird er absolvieren. Das Hospiz am Jügesheimer Wasserturm war gestern die 22. „Die Mitarbeiter, die vor dem Ableben ihre Gäste pflegen, umsorgen, Wärme und Geborgenheit vermitteln, haben gerade in der Pandemie eine großartige Leistung vollbracht“, lobt Lutzi.

Besi & Friends wiederum gehören traditionell zu den finanziellen und ideellen Unterstützern der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau. Den Besuch von Lutzi nahmen die radfahrenden Ausnahmesportler um Andreas Beseler gestern zum Anlass, 2 500 Euro zu spenden. Obendrein machten sich die Sportradler auf die Strecke nach Erbach.

„Es geht uns darum, den Blick auf die vielen Mitarbeiter, Pfleger und Seelsorger in den Hospizen zu richten, um ihnen die Wertschätzung zuteilwerden zu lassen, die ihnen gebührt“, schilderte Michael Schüßler als Vorstandsmitglied von Besi & Friends die Motive. „Deshalb begleiten wir Gunter Lutzi ein Stück weit auf seinem Weg vom Hospiz am Wasserturm zum Hospiz nach Erbach.“ Wer diese Hospiztour unterstützen möchte, kann auf die Kontonummer der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau einen Betrag nach seinem Gusto überweisen. Stichwort: Hospiztour. IBAN DE49 5065 2124 0001 1329 76.

Zur Sprache kam bei dem Treffen, dass Hospize grundsätzlich von jedem Todgeweihten belegt werden können, sobald der Arzt eine Verordnung ausstellt. Es sei ein Trugschluss zu glauben, dass sich ein Hospizplatz nur Privilegierte erlauben könnten. Die Kosten übernehme zu 95 Prozent die Krankenkasse. Der Träger müsse sich um die restlichen fünf Prozent bemühen. Das sind in Rodgau zwischen 60 000 und 80 000 Euro jährlich, die von der Hospiz Stiftung Rotary Rodgau getragen werden.

Lutzi wurde von Mitarbeitern des Hospizes am Wasserturm am Vorabend des gestrigen Termins auf seinem Weg von Heusenstamm kommend begleitet und dann am Fuße des Rodgauer Wahrzeichens empfangen. Es folgte eine Besichtigung mit einem gemeinsamen Abend, Informationen der Hospizleitung Christina Dölle und den Mitgliedern von Vorstand und Kuratorium der Hospiz Stiftung und einem gemeinsamen Abendessen im Hospiz.

Nach der Übernachtung winkte ein reichhaltiges Frühstück mit Pressegespräch und Fahrt nach Erbach, einer weiteren Station, bevor es für Lutzi per Fahrrad wieder zurück nach Bensheim geht.

Besi & Friends unterstützen die Initiative und brachten neben der Spendenzusage für den Hospizläufer als Gastgeschenk ein Mannschafts-T-Shirt mit, bevor es auf die Reise ging.  (bp)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare