Wer will ins Gewerbegebiet?

Stadt wirbt für Grundstücke in Weiskirchen-West

Sechs Hektar groß ist das künftige Gewerbegebiet „Lichte Haide“ (blau umrandet) westlich von Weiskirchen. Die geplanten Erschließungsstraßen sind orange eingezeichnet.
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Sechs Hektar groß ist das künftige Gewerbegebiet „Lichte Haide“ (blau umrandet) westlich von Weiskirchen. Die geplanten Erschließungsstraßen sind orange eingezeichnet.

Weiskirchen - Die Gewerbegrundstücke im Gebiet „Lichte Haide“ (W 18) an der Udenhoutstraße sind noch nicht verkauft. Es gebe aber einige ernsthafte Interessenten, sagt Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Er spricht von „einigen Unternehmen, die sehr verbindlich da reingehen wollen“.

Seit Anfang des Jahres versucht die Hessische Landgesellschaft (HLG), die Flächen im Auftrag der Stadt an den Mann zu bringen. Nächste Woche fährt die städtische Wirtschaftsförderung zur Immobilien-Fachmesse „Expo Real“ nach München, um das Gewerbegebiet W 18 zu präsentieren. „Klappern gehört zum Handwerk“, sagt der Bürgermeister. Es gebe in Rodgau ja auch noch andere Gewerbeflächen – und „interessante Unternehmen sind uns immer willkommen“.

HLG-Projektleiter Robert Schütz hatte im Januar vor der Presse die Hoffnung geäußert, die ersten Grundstücke im Frühsommer zu verkaufen. Daraus wurde nichts. Nun sagt Bürgermeister Hoffmann: „Wir wollen damit bis zum Beginn des nächsten Jahres durch sein.“ Das geplante Gewerbegebiet besteht aus sieben Grundstücken von 4 574 bis 12 413 Quadratmeter. Sie können nach Bedarf in kleinere Parzellen aufgeteilt werden. Zwei der Teilflächen sind als Industriegebiet ausgewiesen.

Zu den ernsthaften Interessenten zählen laut Jürgen Hoffmann sowohl Handwerker als auch Dienstleister sowie je ein Handels- und ein Fertigungsbetrieb. Zurzeit sei die Wirtschaftsförderung im Gespräch mit Rodgauer Unternehmen, die sich flächenmäßig vergrößern wollen.

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Die bauliche Erschließung soll im Frühjahr 2019 beginnen. Die Stadtverordneten entscheiden am 29. Oktober über die Anordnung und Breite der Straßen. Der Häuser Weg, der beim Bau der Autobahnmeisterei asphaltiert wurde, soll im Frühjahr endgültig ausgebaut werden. In westlicher Richtung ist eine Stichstraße mit Wendeplatz geplant, östlich des Häuser Wegs ist eine ringförmige Straße vorgesehen. Da der Häuser Weg auch eine wichtige Verbindung für den Fahrradverkehr darstellt, bekommt er Radwege an beiden Seiten der Fahrbahn. Außerdem soll es eine Aufstellfläche an der Ampel zur Udenhoutstraße geben. (eh)

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