1. Startseite
  2. Region
  3. Rödermark

Abgestorbene Bäume, verrottetes Friedhofstor: Ärger alle paar Meter

Erstellt:

Kommentare

Die meist älteren Boulespieler aus dem Breidert fühlen sich durch die Umgestaltung des Mehrgenerationenspielplatzes am Maiglöckchenpfad – je nach Sichtweise – eingesperrt oder ausgegrenzt. -  Fotos: Löw
Die meist älteren Boulespieler aus dem Breidert fühlen sich durch die Umgestaltung des Mehrgenerationenspielplatzes am Maiglöckchenpfad – je nach Sichtweise – eingesperrt oder ausgegrenzt. © Löw

Rödermark - Oft sind’s kleine Dinge, die Bürger aufregen. Ihnen fallen tote Bäume oder Falschparker auf. Oder sie stören sich an Baustellen, die sie behindern. Von Michael Löw

Gerne machen sie die Stadt verantwortlich – was Bürgermeister Roland Kern weder auf sich noch auf den Kollegen der Verwaltung sitzen lässt. Wir haben Beschwerde und Gegenrede Stück für Stück aufgedröselt.

Rödermark wirbt in Broschüren oder auf offiziellen Briefbögen für sich als ebenso lebens- wie liebenswerte Stadt und ausgezeichneter Wohnort für Fach- und Führungskräfte. Oskar Rembow aus Urberach und Helmi Berker aus Ober-Roden sind der Meinung, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine große Lücke klafft.

Angesichts dieser Beobachtungen drängen sich für Helmi Berker viele Fragen auf: „Welches Kind hat sich das gewünscht? Wer hat den Platz verunstaltet? Wer geht so mit unserem Geld um?“

Der schon lange geplante zweite Bauabschnitt des Spielplatzes beeinträchtigt die Boulespieler „nicht wirklich“, sagt Bürgermeister Roland Kern. Seiner Ansicht nach steht dem wöchentlichen Boulen nichts im Wege. „Der aufgeschüttete Hügel (für die Seilbahnkonstruktion und die Rutsche) ist an der höchsten Stelle etwa 2,50 Meter hoch, der Bauzaun zwei Meter.“ Das Schild „Kinder haben Rechte“ hat die Jugendabteilung angebracht. Darüber habe sich noch keine beschwert. Schließlich habe die Stadt einen Mehrgenerationenplatz angelegt.

Auch interessant

Kommentare