Leidenszeit für Anwohner und Geschäftsleute ist überstanden

Bahnhofstraße in Rödermark wieder frei

Mehr als acht Monate war die Bahnhofstraße eine Großbaustelle, die die Anwohner viele Nerven kostete und Autofahrern Umwege abverlangte. Das ist jetzt vorbei. Am Freitagnachmittag räumten Bürgermeister Jörg Rotter, Erste Stadträtin Andrea Schülner, Bauamtsleiter Thomas Kron und Tim Wallrabenstein von Hessen Mobil symbolisch die Absperrungen zur Seite.

Rödermark -Die Erleichterung bei der Freigabe der Bahnhofstraße in Rödermark war allen Beteiligten anzumerken. „Für die Bürger war‘s ein tiefer Eingriff“, meinte Projektleiter Wallrabenstein. Die Bahnhofstraße – Teil der L 3097 und damit auch eine wichtige Verbindung für den überörtlichen Verkehr – war über Wochen hinweg gut 70 Zentimeter ausgebaggert. Der Weg zu Geschäften und Wohnungen wurde oft zu einem Hindernislauf.

„Anfangs gab‘s ein paar Knurrer“, räumte auch Bürgermeister Rotter ein. Die Anwohner hätten „einiges an Strapazen“ ertragen müssen. Die Wirtschaftsförderung habe aber versucht, den Gewerbetreibenden zu helfen so gut es geht. Ein typisches Problem hatte Bäckermeister Wolfgang Löbig Ende August geschildert: Seine Lieferanten, vor allem der Mehllaster, konnten den Laden nur unter großen Schwierigkeiten anfahren. Damit stand er nicht allein. Die Stammkunden kauften aber trotzdem weiter kräftig bei ihm und seinen Kollegen ein.

Die Freigabe der Straße hatte sich um mehrere Wochen verzögert. Die Telekom ließ sich beim Verlegen ihrer Leitungen viel Zeit. Gas- und Wasserversorger waren da deutlich schneller.

Die Sanierung der Bahnhofstraße kostete rund eine halbe Million Euro. Hessen Mobil finanzierte den eigentlichen Straßenbau. Die Stadt bezahlte 275 000 Euro unter anderem für Bushaltestellen und breitere Gehwege. (Michael Löw)

Die „Baustellenhelfer“ von Stadt, Hessen Mobil und den beteiligten Firmen räumten gestern Nachmittag die Absperrbaken in der Bahnhofstraße weg.

Rubriklistenbild: © Löw

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