Mehr Zusammenarbeit für Sicherheit

Brandschutz, Ordnungsbehörde und Schutzmann vor Ort sollen unter ein Dach

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Unterm Dach der Feuerwehr soll künftig auch die Ordnungsbehörde unterkommen. Ein Umbau wäre dafür erforderlich.

Rödermark – CDU-Bürgermeisterkandidat Jörg Rotter vertieft eine Idee aus seinem Wahlprogramm. Der Erste Stadtrat wirbt für ein gemeinsames Gefahrenabwehrzentrum auf dem Gelände der Feuerwehr Ober-Roden.

Dort sollen Ordnungsbehörde, Stabsstelle Brandschutz und Polizei Hand in Hand arbeiten.

Die Anforderungen an die kommunalen Ordnungsbehörden und Feuerwehren sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Im Zuge des beschlossenen Brandschutzentwicklungsplanes und der daraus resultierenden notwendigen Umbaumaßnahmen sieht CDU-Bürgermeisterkandidat und Erster Stadtrat Jörg Rotter die Möglichkeit, mit einem gemeinsamen Gefahrenabwehrzentrum auf dem Gelände der Feuerwehr in der Kapellenstraße neue Wege zu gehen.

Durch die Nutzung eines gemeinsamen Gebäudes als Gefahrenabwehrzentrum ergeben sich Rotter zufolge etliche Synergieeffekte sowie weitere Verbesserungen in der Zusammenarbeit zwischen Ordnungsbehörde und der Stabstelle Brandschutz, die schon rein von der Aufgabenwahrnehmung eng verzahnt miteinander arbeiten.

Der Kandidat nennt in einer Pressemitteilung als Vorteile die kurzen Kommunikationswege, eine „bessere Aufgabenabgrenzung bei Einsätzen (zum Beispiel Verkehrsregelung, gemeinsame Alarmierung von Feuerwehr und Ordnungsamt, gemeinsame Bearbeitung von Flächenlagen bei Unwettern).“

Einen weiteren positiven Effekt sieht der Amtsanwärter darin, dass Verwaltungsaufgaben wie Ausschreibungen, Haushaltsplanungen und Gebührenbescheide gemeinsam erledigt werden können und es hier in der Zukunft zu Kosteneinsparungen kommen könne.

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„Ebenso kommt es durch den Bereich Gefahrgut und die Überwachung von Betrieben, die mit Gefahrstoffen arbeiten, zu einem guten Austausch zwischen Feuerwehr und Ordnungsamt und dem schnelleren Erkennen und Verhindern von Gefahrensituationen auf Straßen oder in den Betrieben. Durch gemeinsame Nutzung von Archiven, EDV-Server-Räumen, Besprechungsräumen, Möglichkeiten der Fahrzeugpflege- und Wartung, Sanitärräume ergeben sich weitere Einsparpotenziale für den städtischen Haushalt und so letztlich auch für den Steuerzahler“, wirbt Rotter für seine Idee. Und für die Bürger sei von Vorteil, dass das neue Gefahrenabwehrzentrum dank guter Parkmöglichkeiten gut zu erreichen wäre. Ein weiterer nicht unerheblicher Faktor wäre, dass das alte Gebäude der Ordnungsbehörde in der Konrad-Adenauer-Straße 3-5 im Rahmen der Neugestaltung des Ortskerns Urberach Platz machen könnte.

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Auch für die zukünftig geplante engere Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Ordnungsamt wäre das gemeinsame Gefahrenabwehrzentrum von großem Nutzen. „Es erfolgen zwar schon jetzt gemeinsame Aktionen mit der Polizei (Verkehrskontrollen, und Prävention im Team). Diese sollen aber ausgeweitet werden. Mit dem vom Innenministerium geschaffenen Präventionskonzept „KOMPASS“ soll der Schutzmann vor Ort installiert werden. Dieser soll Bürgern und der Verwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, kündigt Rotter an. Er sieht im Bau eines Gefahrenabwehrzentrums deshalb eine absolute Win-win-Situation, die man jetzt aufgrund der durch das beschlossene Brandschutzkonzept notwendigen Umbaumaßnahmen am alten Feuerwehrhaus umsetzen sollte. „Diese Chance mit all ihren Vorteilen nicht zu nutzen, wäre fahrlässig.“ (bp)

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