Europawahl

Europawahl: Mehr Briefwähler als bei der Bürgermeisterwahl

Das Interesse an der Europawahl ist riesig: Bis gestern Mittag hatten rund 3 600 Rödermärker ihre Stimme abgegeben. Bei der Europawahl 2014 waren’s insgesamt nur 2 008 Briefwähler.

Rödermark - Die Zusammensetzung des europäischen Parlaments mobilisiert die Rödermärker sogar stärker als die Wahl ihres neuen Bürgermeisters. Am 24. März wurden nur knapp 2 700 Stimmen per Brief abgegeben. Der Ansturm hat die Stadt überrascht. Die Verwaltung musste Stimmzettel nachbestellen. Bürgermeister Roland Kern und Stadtverordnetenvorsteher Sven Sulzmann appellieren trotzdem eindringlich: „Nehmen Sie Ihr demokratisches Wahlrecht auf Ebene der Europäischen Union wahr und beteiligen sich an der Wahl. “ Bei der Europawahl 2014 war die CDU in Rödermark mit 36,4 Prozent die stärkste Partei. Dahinter folgten die SPD (25,7 Prozent), die Grünen (13,4 Prozent), die AfD (8,9 Prozent), die FDP (4,2 Prozent) und Die Linke (4,1 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag bei 45,1 Prozent. Mit blauen Fahnen hatten Stadtverordnete, Magistrat, Senioren- und Ausländerbeirat für die Wahl am Sonntag geworben.  

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